4.500 mg L-Arginin-Hydrochlorid – davon 3.720 mg reines L-Arginin
Sechs Kapseln liefern 3.720 mg reines L-Arginin, also rund 83 Prozent der eingesetzten Verbindung.
Warum Hydrochlorid
Freies L-Arginin ist stark basisch und hygroskopisch – es zieht Feuchtigkeit aus der Luft und schmeckt ausgesprochen unangenehm. Als Hydrochlorid, also als Salz der Salzsäure, bleibt es stabil, rieselfähig und lässt sich sauber abfüllen.
Der Salzsäurerest wiegt dabei mit. Aus 4.500 mg Hydrochlorid werden 3.720 mg reines Arginin.
Woher der Rohstoff stammt
L-Arginin wird durch bakterielle Fermentation gewonnen – aus Zuckerlösungen, mit Bakterien, die die Aminosäure ins Nährmedium abgeben. Anschließend wird sie isoliert und aufgereinigt.
Ein tierischer Ausgangsstoff ist damit nicht beteiligt. Bei Aminosäuren ist das nicht selbstverständlich: Manche werden nach wie vor aus Hydrolysaten gewonnen.
Freie Form statt Protein
Aminosäuren aus der Nahrung stecken in Proteinen und müssen erst durch die Verdauung herausgelöst werden – ein Vorgang, der Zeit braucht und über Magen und Dünndarm läuft.
Hier liegt das Arginin bereits als einzelnes Molekül vor. Der Aufschluss entfällt, dafür konkurriert es im Darm direkt mit anderen freien Aminosäuren um dieselben Transportwege – weshalb der Abstand zu eiweißreichen Mahlzeiten eine Rolle spielt.
Zwei Zutaten, sonst nichts
L-Arginin-Hydrochlorid und eine Kapselhülle aus pflanzlicher Cellulose. Nicht enthalten sind damit:
Magnesiumstearat und andere Trennmittel
Siliciumdioxid als Rieselhilfe
Füllstoffe wie Cellulose, Reismehl oder Maltodextrin
Farbstoffe, Titandioxid und Überzugsmittel
Zucker, Süßungsmittel und Aromen
Gelatine und tierische Ausgangsstoffe
Warum sechs Kapseln
4.500 mg Verbindung sind viel Volumen. In eine Kapsel passen rund 750 mg Pulver – ohne Füllstoffe ergibt das sechs Stück, verteilt auf drei Portionen zu je zwei.
Ein Produkt mit Füllstoffen und Presshilfen käme mit weniger Stück aus, hätte dafür eine längere Zutatenliste. Die Verteilung auf drei Portionen hat zudem einen eigenen Grund: Aminosäure-Transportwege im Darm sind mengenmäßig begrenzt.
WISSENSWERTES
Eine der meistuntersuchten Aminosäuren
L-Arginin ist im Körper Ausgangsstoff für Stickstoffmonoxid, ein sehr kleines Molekül, das als Botenstoff zwischen Zellen wirkt. Für die Aufklärung dieser Rolle wurde 1998 der Nobelpreis für Medizin vergeben.
Dass ein Gas als Signalmolekül im Körper arbeitet, galt bis dahin als unwahrscheinlich – die Entdeckung veränderte das Verständnis der Gefäßbiologie grundlegend und machte Arginin zu einer der am häufigsten untersuchten Aminosäuren überhaupt.
Semi-essenziell – und was das bedeutet
Der Körper kann Arginin selbst bilden, überwiegend in der Niere. Diese Eigenproduktion deckt den Bedarf im Normalfall – bei erhöhtem Bedarf, etwa in Wachstumsphasen oder unter starker körperlicher Belastung, kann sie knapp werden.
Solche Aminosäuren heißen semi-essenziell. Sie stehen zwischen den essenziellen, die zwingend zugeführt werden müssen, und den nicht-essenziellen, bei denen die Eigenproduktion immer ausreicht.
Wo Arginin in der Nahrung vorkommt
Die ergiebigsten Quellen sind Kürbiskerne, Erdnüsse, Walnüsse, Pinienkerne und Sonnenblumenkerne – Nüsse und Samen also, gefolgt von Hülsenfrüchten, Fleisch und Fisch.
Das ist kein Zufall: Arginin ist in Samen die Speicherform für Stickstoff, den der Keimling für sein Wachstum braucht. Was für die Pflanze Vorrat ist, wird beim Essen zur Aminosäurequelle.
Warum Arginin im Sport eine Rolle spielt
In Sportrezepturen taucht Arginin regelmäßig auf, häufig kombiniert mit Citrullin. Der Hintergrund ist die Stickstoffmonoxid-Bildung und der Zeitpunkt der Einnahme – üblich sind 30 bis 60 Minuten vor der Belastung.
Wo der Name herkommt
Arginin wurde 1886 vom Schweizer Chemiker Ernst Schulze erstmals aus Lupinenkeimlingen isoliert. Der Name geht auf das griechische argyros für Silber zurück – die Verbindung, in der er sie gewann, bildete silbrig glänzende Kristalle.
Dass ausgerechnet Keimlinge am Anfang standen, passt zur Rolle der Aminosäure in der Pflanze: Sie ist dort Stickstoffspeicher für das Wachstum.
Der Harnstoffzyklus
Arginin ist Teil eines Stoffwechselwegs, über den der Körper Stickstoff loswird: Beim Abbau von Eiweiß entsteht Ammoniak, der in der Leber zu Harnstoff umgebaut und über die Nieren ausgeschieden wird.
Arginin steht am Ende dieses Kreislaufs und wird dabei gespalten – dieselbe Reaktion, aus der auch das Ornithin hervorgeht, das man ebenfalls als Einzelpräparat findet.
Was gut dazu passt
Wer ein vollständiges Aminosäurenprofil sucht statt einer einzelnen, findet bei uns den 18 Aminosäuren Komplex mit 6.920 mg pro Tagesdosis. L-Lysin führen wir mit 2.000 mg als zweite Einzelaminosäure.
Wichtige Hinweise: Nahrungsergänzungsmittel dürfen nicht als Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise verwendet werden. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Nicht für Kinder, Schwangere und Stillende geeignet. Bei Einnahme blutdrucksenkender Medikamente vor Gebrauch ärztlichen Rat einholen. Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern.
QUALITÄT
Darauf haben wir geachtet
Bei einer reinen Aminosäure gibt es keine Rezeptur, über die sich Qualität herstellen ließe. Es bleiben zwei Fragen: Woher stammt der Rohstoff, und was kommt außer ihm noch in die Kapsel.
Der Rohstoff stammt aus bakterieller Fermentation und damit nicht aus tierischen Hydrolysaten. Bei der Kapsel selbst wäre der einfachere Weg, Füllstoffe und Presshilfen zuzusetzen – dann ließe sich dieselbe Menge auf weniger Stück bringen, und die Abfüllung liefe schneller.
Wir verzichten darauf. Der Preis ist die Stückzahl: sechs Kapseln täglich statt drei oder vier. Der Vorteil ist eine Zutatenliste mit zwei Positionen – und die Verteilung auf drei Portionen, die bei Aminosäuren ohnehin sinnvoll ist.
Unsere Standards
Abfüllung und Verkapselung in Deutschland nach HACCP und GMP
Verpackung in lichtgeschütztem Braunglas statt Kunststoff, ohne Weichmacher
L-Arginin aus Fermentation statt aus tierischen Hydrolysaten
Kapselhülle aus pflanzlicher Cellulose statt Gelatine
Beide Werte deklariert: Hydrochlorid und reiner Argininanteil
Ohne Magnesiumstearat, Siliciumdioxid und Füllstoffe
Ohne Farbstoffe, Titandioxid, Zucker und Süßungsmittel
Vegan, glutenfrei, laktosefrei und sojafrei
Warum Braunglas
Kunststoffdosen sind leichter, billiger im Versand und bruchsicher – wir verwenden sie trotzdem nicht. Braunglas schließt dichter gegen Feuchtigkeit und gibt weder Weichmacher noch andere Stoffe an den Inhalt ab. Bei Arginin, das Feuchtigkeit anzieht, zählt genau das.
Dazu kommt ein praktischer Vorteil: Das Glas lässt sich weiterverwenden. Das Etikett löst sich nach etwa fünf Minuten in heißem Wasser ab, Klebstoffreste lassen sich mit etwas Spülmittel abreiben.
Herstellung und Verpackung
Abgefüllt und verkapselt in Deutschland nach den Grundsätzen der Lebensmittelsicherheit (HACCP) und der guten Herstellungspraxis (GMP). Die Versandkartons bestehen aus recycelbarem Material, die Polsterung ist plastikfrei.
Gute Gründe für Revigena
Sorgfältig ausgewählte Rohstoffe
Schonende Verarbeitung
Unabhängige Qualitätsprüfungen
Frei von unnötigen Zusätzen
Verantwortung & Nachhaltigkeit
Made with care
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Was Revigena auszeichnet?
Revigena - ausgewählt, ehrlich, nachvollziehbar
Qualität, die man versteht
Einfach gute Produkte
Verantwortung von Anfang an
Für den Alltag gemacht
Bewusst entwickelt
Erfahren Sie mehr in unseren FAQ
Sind die Revigena-Nahrungsergänzungsmittel vegan?
Ja, all unsere Nahrungsergänzungsmittel sind pflanzlich und vegan, mit hoher Bioverfügbarkeit und optimaler Aufnahme.
Wie finde ich heraus, welches Supplement für mich geeignet ist?
Unsere Produktbeschreibungen bieten detaillierte Informationen zu den Vorteilen jedes Supplements. Alternativ können Sie einen Gesundheitsberater für individuelle Empfehlungen konsultieren.
Sind die Inhaltsstoffe biologisch?
Viele unserer Nahrungsergänzungsmittel werden aus biologischen Rohstoffen hergestellt, um natürliche, hochwertige Inhaltsstoffe für bessere Gesundheitsergebnisse zu gewährleisten.
Kann ich mehrere Nahrungsergänzungsmittel gleichzeitig einnehmen?
Ja, die meisten unserer Nahrungsergänzungsmittel können kombiniert werden. Es ist jedoch ratsam, dies mit einem Gesundheitsberater abzuklären, um sicherzustellen, dass sie Ihren spezifischen Bedürfnissen entsprechen.