Brokkolisprossen Extrakt 1000 mg – 100 mg Sulforaphan, mit Kurkuma & Piperin

  • 1.000 mg Brokkolisprossen-Extrakt pro Tagesdosis
  • Davon 100 mg Sulforaphan – 10 % Leitstoffgehalt
  • Aus Sprossen, nicht aus ausgewachsenem Brokkoli
  • Plus 200 mg Kurkuma-Extrakt und 5 mg Piperin
  • Vier Zutaten – ohne Magnesiumstearat und Füllstoffe
  • Zweimal täglich eine Kapsel
  • Braunglas statt Kunststoff – ohne Weichmacher
  • Vegan, gluten- und laktosefrei
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Brokkolisprossen Extrakt 1000 mg – 100 mg Sulforaphan, mit Kurkuma & Piperin

Brokkolisprossen Extrakt 1000 mg – 100 mg Sulforaphan, mit Kurkuma & Piperin

ZUTATEN

1.000 mg Brokkolisprossen-Extrakt – davon 100 mg Sulforaphan

Zwei Kapseln liefern 1.000 mg Extrakt mit einem Sulforaphangehalt von zehn Prozent. Dazu kommen 200 mg Kurkuma-Extrakt und 5,26 mg Pfefferextrakt mit 5 mg Piperin.

Warum Sprossen und nicht Brokkoli

Junge Brokkolisprossen enthalten ein Vielfaches dessen, was der ausgewachsene Kohl mitbringt – je nach Sorte und Alter der Sprossen liegt der Unterschied beim Zehn- bis Fünfzigfachen, bezogen auf das Trockengewicht.

Der Grund ist einfach: Der Keimling hat noch keine Abwehr. Er kann nicht weglaufen, nicht verholzen und keine Dornen bilden – also stattet ihn die Pflanze chemisch aus. Die Stoffe, um die es hier geht, sind Fraßschutz für die ersten Lebenstage.

Wie Sulforaphan überhaupt entsteht

In der Sprosse steckt kein fertiges Sulforaphan. Dort liegt eine geruchlose Vorstufe namens Glucoraphanin, getrennt davon in anderen Zellbereichen ein Enzym namens Myrosinase. Solange die Pflanze unversehrt ist, treffen beide nicht aufeinander.

Erst wenn Zellwände zerstört werden – durch Kauen, Schneiden oder ein Insekt – kommen sie zusammen, und aus der Vorstufe wird Sulforaphan. Für die Pflanze ist das eine Waffe, die erst im Moment des Angriffs scharf gemacht wird.

Warum die Deklaration hier zählt

Genau aus diesem Grund weisen viele Brokkoliprodukte nur Glucoraphanin aus, also die Vorstufe. Ob daraus tatsächlich Sulforaphan wird, hängt dann davon ab, wie viel aktive Myrosinase noch vorhanden ist – und die ist hitzeempfindlich.

Hier steht Sulforaphan selbst mit 100 mg. Das ist die Angabe, die keine Umrechnung und keine Annahme mehr verlangt.

Warum Kurkuma und Pfeffer dabei sind

Kurkuma und Brokkoli tauchen in der Ernährungsforschung häufig gemeinsam auf – beide gehören zu den am längsten untersuchten pflanzlichen Rohstoffen überhaupt. Der Kurkuma-Extrakt bringt hier 200 mg mit.

Piperin, der Scharfstoff des schwarzen Pfeffers, ist der klassische Begleiter von Kurkuma. Curcuminoide sind ausgesprochen schlecht wasserlöslich, und in Currymischungen stehen die beiden seit jeher nebeneinander.

Vier Zutaten

Brokkolisprossen-Extrakt mit 60 Prozent Anteil, Kapselhülle aus pflanzlicher Cellulose, Kurkumaextrakt und schwarzer Pfeffer. Nicht enthalten sind damit:

  • Magnesiumstearat und andere Trennmittel
  • Siliciumdioxid als Rieselhilfe
  • Füllstoffe wie Cellulose, Reismehl oder Maltodextrin
  • Gemahlenes Brokkolipulver als günstiger Streckstoff
  • Farbstoffe, Titandioxid und Überzugsmittel
  • Zucker, Süßungsmittel und Aromen
  • Gelatine – die Hülle ist rein pflanzlich

Warum Kapsel und nicht Sprossen

Brokkolisprossen lassen sich zu Hause im Keimglas ziehen, und sie schmecken angenehm scharf – ähnlich wie Kresse oder Rettich. Der Gehalt schwankt allerdings mit Saatgut, Keimdauer und Temperatur erheblich.

Die Kapsel bringt eine festgelegte Menge. Der Preis dafür ist das, was Sprossen sonst ausmacht: die Frische, die Schärfe und das Keimglas auf der Fensterbank.

Brokkolisprossen Extrakt 1000 mg – 100 mg Sulforaphan, mit Kurkuma & Piperin

WISSENSWERTES

Warum Kohl scharf schmeckt

Senf, Meerrettich, Rettich, Kresse, Rucola und Brokkoli haben etwas gemeinsam: eine Schärfe, die nicht brennt wie Chili, sondern in die Nase steigt. Dahinter steckt dieselbe Stoffgruppe, die Senfölglykoside.

Alle diese Pflanzen gehören zu den Kreuzblütlern und nutzen dasselbe Prinzip: eine harmlose Vorstufe und ein Enzym, getrennt gelagert. Wer eine Kresse zerbeißt, löst die Reaktion aus. Genau deshalb schmeckt frisch geriebener Meerrettich scharf und derselbe aus dem Glas nach einer Woche deutlich milder.

Der Trick mit dem Schneiden

Das Enzym Myrosinase ist hitzeempfindlich. Wer Brokkoli kocht, zerstört es – die Vorstufe bleibt dann unverändert und wandert ungenutzt hindurch.

In der Küche gibt es dafür einen einfachen Umgang: Brokkoli klein schneiden und vierzig Minuten liegen lassen, bevor er in den Topf kommt. In dieser Zeit läuft die Reaktion im rohen Gemüse ab, und was danach erhitzt wird, ist bereits umgewandelt.

Die Entdeckung an der Johns Hopkins University

Dass ausgerechnet Sprossen so ergiebig sind, wurde Mitte der 1990er-Jahre von einer Arbeitsgruppe um Paul Talalay beschrieben. Sie untersuchten Kohlgemüse systematisch und stellten fest, dass drei Tage alte Keimlinge ein Vielfaches der Menge enthalten, die im ausgewachsenen Kopf steckt.

Aus dieser Beobachtung entstand die gesamte Kategorie der Brokkolisprossen-Produkte. Vorher hatte niemand Grund gehabt, Keimlinge gesondert zu betrachten.

Was den Keimling ausmacht

Ein Samen enthält alles, was die junge Pflanze für ihre ersten Tage braucht – Nährstoffe, Energie und Schutzstoffe. Beim Keimen wird dieser Vorrat mobilisiert, und die Konzentration mancher Stoffe erreicht Werte, die die ausgewachsene Pflanze nie wieder erreicht.

Deshalb sind Sprossen in der Ernährung ein eigenes Thema, und deshalb wird für einen Extrakt die Sprosse geerntet und nicht der Kopf.

Was gut dazu passt

Wer Kurkuma in höherer Menge möchte, findet es bei uns pur mit 450 mg Curcuminoiden. Ebenfalls schwefelhaltig sind unser MSM und das NAC aus Fermentation.

DOSIERUNG

Verzehrempfehlung

Zweimal täglich eine Kapsel mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen, vorzugsweise morgens und abends.

Warum zweimal statt einmal

Sulforaphan wird nicht gespeichert und ist innerhalb weniger Stunden wieder aus dem Blut verschwunden. Zwei Gaben über den Tag verteilt halten den Spiegel gleichmäßiger als eine – das ist der Grund für die Aufteilung, nicht die Verträglichkeit.

Zur Mahlzeit mit etwas Fett

Der enthaltene Kurkuma-Extrakt ist fettlöslich und wird zu einer Mahlzeit deutlich besser aufgenommen als auf nüchternen Magen. Ein Löffel Joghurt oder eine Handvoll Nüsse genügen bereits.

Bei Gerinnungshemmern

Wer gerinnungshemmende Mittel einnimmt, spricht vorher mit Arzt oder Apotheker. Der Hinweis steht auch auf der Verpackung und bezieht sich auf den Kurkuma-Anteil.

Bei Schilddrüsenerkrankungen

Kreuzblütler enthalten Stoffe, die in größeren Mengen in den Jodstoffwechsel eingreifen können. Wer wegen der Schilddrüse in Behandlung ist, klärt die Einnahme deshalb vorher ärztlich ab.

In Wochen denken, nicht in Tagen

Sekundäre Pflanzenstoffe werden nicht gespeichert – der Körper baut sie um und scheidet sie zügig aus. Eine gleichmäßige tägliche Zufuhr bringt deshalb mehr als hohe Mengen in großen Abständen. 120 Kapseln reichen bei zwei täglich zwei Monate.

Lagerung

Verschlossen, kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Sulforaphan ist wärmeempfindlich – dieselbe Eigenschaft, die es beim Kochen von Brokkoli verschwinden lässt, gilt auch für die Kapsel. Die Flasche gehört deshalb nicht neben den Herd.

Zu beachten

  • Nicht geeignet für Kinder, Schwangere und Stillende.
  • Bei gerinnungshemmenden Mitteln vorher mit Arzt oder Apotheker sprechen.
  • Bei Schilddrüsenerkrankungen vorher ärztlich abklären.
  • Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge nicht überschreiten.

Passt gut dazu

  • Kurkuma 450 mg: wenn Sie Curcuminoide in deutlich höherer Menge möchten.
  • MSM 1600 mg: Schwefel in einer klar definierten Verbindung.
  • NAC 250 mg: eine schwefelhaltige Aminosäure aus Fermentation.

Inhalt

Nahrungsergänzungsmittel mit Brokkolisprossen-Extrakt, Kurkuma und schwarzem Pfeffer.

Nährwertepro TagesdosisNRV
Brokkolisprossen-Extrakt1.000 mg***
davon Sulforaphan (10 %)100 mg***
Kurkuma-Extrakt200 mg***
Schwarzer-Pfeffer-Extrakt5,26 mg***
davon Piperin5 mg***

* 2 Kapseln  ** Prozentsatz der Nährstoffbezugswerte gem. Verordnung VO (EU) Nr. 1169/2011 (LMIV)  *** Keine Nährstoffbezugswerte bekannt

ProduktdetailsAngabe
RohstoffquelleJunge Brokkolisprossen
Standardisierung10 % Sulforaphan
Pro Kapsel500 mg Extrakt
DarreichungsformKapseln

Zutaten: 60 % Brokkolisprossen-Extrakt, Kapselhülle: Hydroxypropylmethylcellulose, Kurkumaextrakt, schwarzer Pfeffer.

Frei von: Füllstoffen, Magnesiumstearat, Farbstoffen, Aromen, Gentechnik. Vegan, glutenfrei, laktosefrei.

Verzehrempfehlung: Täglich 2 × 1 Kapsel mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen, vorzugsweise morgens und abends.

Wichtige Hinweise: Nahrungsergänzungsmittel dürfen nicht als Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise verwendet werden. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Für Kinder, Schwangere und stillende Mütter nicht geeignet. Konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bei gleichzeitiger Anwendung von Antikoagulanzien. Verschlossen, kühl, trocken und lichtgeschützt aufbewahren. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern.

QUALITÄT

Darauf haben wir geachtet

Bei Brokkoliprodukten entscheidet eine Angabe über alles, und sie steht auf den wenigsten Packungen an derselben Stelle: ob Sulforaphan deklariert wird oder nur seine Vorstufe Glucoraphanin.

Glucoraphanin ist der bequemere Weg. Es lässt sich einfacher messen, ist stabiler in der Lagerung und ergibt auf dem Etikett eine höhere Zahl. Ob daraus im Körper tatsächlich Sulforaphan entsteht, hängt allerdings davon ab, wie viel aktive Myrosinase das Präparat noch enthält – und dieses Enzym überlebt Trocknung und Verarbeitung nur bedingt.

Hier steht die fertige Verbindung mit 100 mg. Das verlangt einen aufwendigeren Prozess, bei dem die Umwandlung kontrolliert vor der Trocknung stattfindet – und es macht die Zahl auf dem Etikett zu einer, die keine Annahme mehr braucht.

Dazu kommt der Rohstoff selbst. Sprossen müssen gezogen, überwacht und nach wenigen Tagen geerntet werden – ausgewachsener Brokkoli wächst auf dem Feld und ist ein Bruchteil so teuer. Für den Sulforaphangehalt macht das den entscheidenden Unterschied.

Unsere Standards

  • Abfüllung und Verkapselung in Deutschland nach HACCP und GMP
  • Sulforaphan direkt deklariert, nicht nur die Vorstufe Glucoraphanin
  • Aus Sprossen statt aus ausgewachsenem Brokkoli
  • Piperingehalt des Pfefferextrakts ebenfalls ausgewiesen
  • Verpackung in lichtgeschütztem Braunglas statt Kunststoff, ohne Weichmacher
  • Ohne Magnesiumstearat, Siliciumdioxid und Füllstoffe
  • Vollständige Deklaration jeder Zutat mit Menge, auch ohne Kennzeichnungspflicht
  • Vegan, glutenfrei, laktosefrei und sojafrei

Warum Braunglas

Kunststoffdosen sind leichter, billiger im Versand und bruchsicher – wir verwenden sie trotzdem nicht. Sulforaphan ist wärme- und lichtempfindlich; es ist derselbe Stoff, der beim Kochen von Brokkoli verloren geht. Braunglas hält Licht ab, schließt dichter gegen Feuchtigkeit und gibt keine Weichmacher an den Inhalt ab.

Dazu kommt ein praktischer Vorteil, den man leicht übersieht: Das Glas lässt sich weiterverwenden. Das Etikett löst sich nach etwa fünf Minuten in heißem Wasser ab, Klebstoffreste lassen sich mit etwas Spülmittel abreiben. Danach ist es ein sauberes Vorratsglas für Gewürze, Tee oder Saatgut.

Herstellung und Verpackung

Abgefüllt und verkapselt wird in Deutschland nach den Grundsätzen der Lebensmittelsicherheit (HACCP) und der guten Herstellungspraxis (GMP). Die Versandkartons bestehen aus recycelbarem Material, die Polsterung ist plastikfrei.

Gute Gründe für Revigena

Sorgfältig ausgewählte Rohstoffe

Schonende Verarbeitung

Unabhängige Qualitätsprüfungen

Frei von unnötigen Zusätzen

Verantwortung & Nachhaltigkeit

Made with care

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