1.280 mg Calciumascorbat – davon 1.000 mg Vitamin C
Zwei Kapseln täglich liefern 1.000 mg reines Vitamin C, also 1.250 Prozent des Nährstoffbezugswerts. Der Calciumanteil der Verbindung wiegt mit – deshalb die 1.280 mg.
Was gepuffert bedeutet
Vitamin C heißt chemisch Ascorbinsäure, und der Name ist wörtlich zu nehmen: In Wasser gelöst liegt der pH-Wert bei etwa 2 bis 3 – vergleichbar mit Zitronensaft. Bei hohen Mengen ist das der Grund, warum manche Menschen mit Magendrücken oder Sodbrennen reagieren.
Beim Puffern wird die Säure mit einem Mineralstoff neutralisiert. Hier ist es Calcium – es entsteht Calciumascorbat, ein Salz mit einem pH-Wert im neutralen Bereich. Das Vitamin C selbst bleibt dabei unverändert; es liegt nur nicht mehr als freie Säure vor, sondern als Ascorbat-Ion mit einem Calcium-Ion daneben.
Genau in dieser Form nimmt der Körper Vitamin C ohnehin auf: Im leicht basischen Milieu des Dünndarms liegt Ascorbinsäure als Ascorbat vor, unabhängig davon, in welcher Form sie geschluckt wurde. Die Pufferung nimmt den Weg dorthin nur vorweg.
Woher das Vitamin C stammt
Der Rohstoff wird durch Fermentation gewonnen: Mikroorganismen wandeln Glukose in mehreren Schritten zu einer Vorstufe um, die anschließend zu Ascorbinsäure umgesetzt wird. Das Ergebnis ist molekular identisch mit dem Vitamin C aus einer Paprika – ein Unterschied zwischen natürlichem und fermentativ gewonnenem Vitamin C besteht chemisch nicht.
Fruchtpulver wie Acerola oder Hagebutte enthalten Vitamin C in deutlich geringerer Konzentration. Für 1.000 mg wären mehrere Gramm Pulver nötig, was sich nicht in zwei Kapseln unterbringen lässt.
Calcium als Nebeneffekt
Aus den 1.280 mg Calciumascorbat stammen rund 100 mg Calcium – etwa ein Achtel des Tagesbedarfs. Das ist kein Zusatz, sondern ergibt sich aus der Verbindung selbst. Für Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion ist dieses Produkt deshalb nicht geeignet.
Zwei Zutaten, sonst nichts
Calciumascorbat und eine Kapselhülle aus pflanzlicher Cellulose. Bei einem Pulver, das die Kapsel von selbst füllt, sind Füllstoffe technisch unnötig – und auf Rieselhilfen verzichten wir bewusst, obwohl sie die Abfüllung erleichtern würden.
Nicht enthalten sind damit:
Magnesiumstearat und andere Trennmittel
Siliciumdioxid als Rieselhilfe
Füllstoffe wie Cellulose, Reismehl oder Maltodextrin
Farbstoffe, Titandioxid und Überzugsmittel
Zucker, Süßungsmittel und Aromen
Gelatine – die Hülle ist rein pflanzlich
Warum Kapsel und nicht Pulver oder Brausetablette
Brausetabletten enthalten regelmäßig Süßungsmittel, Aromen, Farbstoffe und größere Mengen Natrium aus dem Brausesystem. Loses Pulver wiederum muss abgewogen werden und ist Luft und Feuchtigkeit ausgesetzt, sobald die Dose offen steht. Die Kapsel umgeht beides: fertig dosiert, ohne Zusätze und bis zur Einnahme geschlossen.
WIRKUNGEN
Vitamin C gehört zu den Nährstoffen mit den meisten geprüften Aussagen. Das sind die Bereiche:
Immunsystem: trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei – auch nach intensiver körperlicher Betätigung.
Zellschutz: trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
Haut, Knochen und Gefäße: trägt zu einer normalen Kollagenbildung für die normale Funktion von Haut, Knochen, Knorpel, Zahnfleisch, Zähnen und Blutgefäßen bei.
Müdigkeit: trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.
Energie und Nerven: trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zur normalen Funktion des Nervensystems und zur normalen psychischen Funktion bei.
Eisenaufnahme: erhöht die Eisenaufnahme.
Vitamin E: trägt zur Regeneration der reduzierten Form von Vitamin E bei.
Ein Vitamin, das der Mensch verloren hat
Die meisten Säugetiere stellen Vitamin C in der Leber selbst her – eine Ziege bildet bei Belastung mehrere Gramm am Tag. Der Mensch kann das nicht: Ihm fehlt das Enzym am Ende der Synthesekette, dessen Bauplan im Erbgut zwar noch vorhanden, aber funktionslos geworden ist.
Dasselbe gilt für Menschenaffen, Meerschweinchen und einige Fledermausarten. Für uns ist Vitamin C deshalb ein Vitamin – für einen Hund ist es keines, weil er es selbst herstellt.
Warum Kollagen hier so oft auftaucht
Kollagen ist das häufigste Protein im Körper und der Baustoff von Haut, Knorpel, Sehnen, Knochen und Blutgefäßen. Bei seiner Bildung sind Enzyme beteiligt, die Vitamin C als Cofaktor benötigen: Sie hängen an bestimmte Aminosäuren des Kollagens nachträglich Sauerstoff an, und erst diese Veränderung erlaubt es den Kollagensträngen, sich stabil zu einer dreifachen Helix zu verdrillen.
Ohne Vitamin C entsteht Kollagen, das seine Struktur nicht halten kann. Genau darauf beruht die historische Bedeutung von Skorbut, der Mangelkrankheit der Seefahrt – und der Grund, warum die zugelassene Angabe gleich sechs Gewebe nennt.
Warum Vitamin C und Eisen zusammengehören
Eisen liegt in pflanzlichen Lebensmitteln überwiegend in dreiwertiger Form vor, die der Darm schlecht aufnimmt. Vitamin C überträgt ein Elektron und macht daraus zweiwertiges Eisen, das deutlich besser aufgenommen wird. Es hält das Eisen zugleich in Lösung, sodass es nicht mit anderen Nahrungsbestandteilen ausfällt.
Das ist eine der wenigen Nährstoffkombinationen, für die eine eigene Angabe zugelassen ist – und der Grund, warum unser Eisenprodukt Acerola enthält.
Wasserlöslich – und was das bedeutet
Vitamin C wird kaum gespeichert. Der Körper hält einen begrenzten Vorrat, vor allem in Nebennieren, Gehirn und weißen Blutkörperchen, und scheidet den Überschuss über die Nieren aus.
Hinzu kommt, dass die anteilige Aufnahme mit steigender Einzelmenge sinkt: Bei kleinen Gaben werden über 80 Prozent aufgenommen, bei sehr großen deutlich weniger. Der Grund sind spezialisierte Transportproteine in der Darmwand, deren Zahl begrenzt ist. Zwei Kapseln über den Tag verteilt sind deshalb sinnvoller als eine große Gabe.
Wo Vitamin C natürlich vorkommt
Paprika, schwarze Johannisbeeren, Brokkoli, Rosenkohl, Hagebutten und Zitrusfrüchte gehören zu den reichsten Quellen. Die Zitrone steht dabei zu Unrecht an erster Stelle der öffentlichen Wahrnehmung – rote Paprika enthält ein Mehrfaches.
Vitamin C ist allerdings empfindlich: Hitze, Licht, Sauerstoff und langes Lagern bauen es ab. Beim Kochen geht ein erheblicher Teil verloren, zusätzlich wandert ein Teil ins Kochwasser. Wer den Gehalt erhalten will, gart kurz und dämpft statt zu kochen.
DOSIERUNG
Verzehrempfehlung
Täglich zwei Kapseln mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen, vorzugsweise zu einer Mahlzeit. Am besten morgens und abends je eine.
Aufteilen lohnt sich
Die anteilige Aufnahme sinkt mit steigender Einzelmenge. Zwei kleinere Gaben über den Tag werden deshalb besser genutzt als eine große – das ist bei Vitamin C der wichtigste Hebel überhaupt und kostet nichts.
Mit pflanzlichem Eisen kombinieren
Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme – eine der wenigen amtlich bestätigten Nährstoffkombinationen. Zu einer Mahlzeit mit Hülsenfrüchten, Vollkorn oder grünem Gemüse eingenommen, kommt dieser Effekt zum Tragen.
Überschuss ist unbedenklich
Was der Körper nicht verwertet, scheidet er über die Nieren aus. Sehr hohe Einzelmengen können bei empfindlichen Personen zu weichem Stuhl führen – ein Zeichen dafür, dass die Aufnahmefähigkeit im Darm erreicht ist.
Reichweite
365 Kapseln reichen bei zwei täglich ein halbes Jahr. Das ist die Vorratsgröße für alle, die Vitamin C dauerhaft nehmen und nicht alle drei Monate nachbestellen möchten.
Lagerung
Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Vitamin C ist licht- und feuchtigkeitsempfindlich – die Flasche nach jeder Entnahme fest verschließen. Gerade bei einer Packung, die ein halbes Jahr in Gebrauch ist, zahlt sich das Braunglas aus.
Zu beachten
Für Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion nicht geeignet – die Verbindung enthält Calcium.
Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge nicht überschreiten.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.
Welche Größe passt zu mir?
365 Kapseln: die Vorratsgröße für ein halbes Jahr, mit dem günstigsten Preis je Kapsel.
180 Kapseln: dieselbe Rezeptur als Quartalspackung, zum Ausprobieren oder für den kleineren Vorrat.
Mit Zink: wenn Sie beide Immunnährstoffe in einer Kapsel möchten.
Liposomal: mit Phospholipiden und Citrus-Bioflavonoiden, eine Kapsel täglich.
Inhalt
Nahrungsergänzungsmittel mit gepuffertem Vitamin C.
Nährwerte
pro Tagesdosis
NRV
Calciumascorbat
1.280 mg
***
davon Vitamin C
1.000 mg
1.250 %
* 2 Kapseln ** Prozentsatz der Nährstoffbezugswerte gem. Verordnung VO (EU) Nr. 1169/2011 (LMIV) *** Keine Nährstoffbezugswerte bekannt
Verzehrempfehlung: Täglich 2 Kapseln vorzugsweise mit einer Mahlzeit und ausreichend Flüssigkeit einnehmen.
Wichtige Hinweise: Nahrungsergänzungsmittel dürfen nicht als Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise verwendet werden. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Für Personen mit eingeschränkter Nierenfunktion nicht geeignet. Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern.
QUALITÄT
Darauf haben wir geachtet
Vitamin C ist einer der günstigsten Rohstoffe im Regal – reine Ascorbinsäure kostet wenig und lässt sich problemlos abfüllen. Genau deshalb entscheidet bei diesem Produkt nicht der Wirkstoff über die Qualität, sondern die Frage, ob man den Aufwand für die gepufferte Form betreibt.
Calciumascorbat ist teurer als reine Ascorbinsäure und liefert bei gleichem Gewicht weniger Vitamin C, weil der Calciumanteil mitwiegt. Dafür ist es pH-neutral. Wer 1.000 mg täglich nimmt und schon einmal Magendrücken hatte, merkt den Unterschied.
Die zweite Entscheidung betrifft das, was nicht drin ist. Auf Rieselhilfen zu verzichten macht die Abfüllung langsamer, weil Pulver ohne Trennmittel in der Maschine verklebt. Nötig sind sie nicht.
Unsere Standards
Abfüllung und Verkapselung in Deutschland nach HACCP und GMP
Verpackung in lichtgeschütztem Braunglas statt Kunststoff, ohne Weichmacher
Kapselhülle aus pflanzlicher Cellulose statt Gelatine
Gepufferte Form statt reiner Ascorbinsäure
Ohne Magnesiumstearat, Siliciumdioxid und andere Rieselhilfen
Ohne Farbstoffe, Titandioxid und künstliche Aromen
Beide Werte deklariert: Verbindung und reiner Vitamin-C-Anteil
Vegan, glutenfrei, laktosefrei und sojafrei
Warum Braunglas
Kunststoffdosen sind leichter, billiger im Versand und bruchsicher – wir verwenden sie trotzdem nicht. Braunglas hält Licht ab und gibt weder Weichmacher noch andere Stoffe an den Inhalt ab. Bei Vitamin C, das unter Lichteinfluss abgebaut wird, ist das Funktion und nicht Optik.
Dazu kommt ein praktischer Vorteil: Das Glas lässt sich weiterverwenden. Das Etikett löst sich nach etwa fünf Minuten in heißem Wasser ab, Klebstoffreste lassen sich mit etwas Spülmittel abreiben.
Herstellung und Verpackung
Abgefüllt und verkapselt in Deutschland nach den Grundsätzen der Lebensmittelsicherheit (HACCP) und der guten Herstellungspraxis (GMP). Die Versandkartons bestehen aus recycelbarem Material, die Polsterung ist plastikfrei.
Gute Gründe für Revigena
Sorgfältig ausgewählte Rohstoffe
Schonende Verarbeitung
Unabhängige Qualitätsprüfungen
Frei von unnötigen Zusätzen
Verantwortung & Nachhaltigkeit
Made with care
Gute Gründe für Revigena
Sorgfältig ausgewählte Rohstoffe
Schonende Verarbeitung
Unabhängige Qualitätsprüfungen
Frei von unnötigen Zusätzen
Verantwortung & Nachhaltigkeit
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Was Revigena auszeichnet?
Revigena - ausgewählt, ehrlich, nachvollziehbar
Qualität, die man versteht
Einfach gute Produkte
Verantwortung von Anfang an
Für den Alltag gemacht
Bewusst entwickelt
Erfahren Sie mehr in unseren FAQ
Sind die Revigena-Nahrungsergänzungsmittel vegan?
Ja, all unsere Nahrungsergänzungsmittel sind pflanzlich und vegan, mit hoher Bioverfügbarkeit und optimaler Aufnahme.
Wie finde ich heraus, welches Supplement für mich geeignet ist?
Unsere Produktbeschreibungen bieten detaillierte Informationen zu den Vorteilen jedes Supplements. Alternativ können Sie einen Gesundheitsberater für individuelle Empfehlungen konsultieren.
Sind die Inhaltsstoffe biologisch?
Viele unserer Nahrungsergänzungsmittel werden aus biologischen Rohstoffen hergestellt, um natürliche, hochwertige Inhaltsstoffe für bessere Gesundheitsergebnisse zu gewährleisten.
Kann ich mehrere Nahrungsergänzungsmittel gleichzeitig einnehmen?
Ja, die meisten unserer Nahrungsergänzungsmittel können kombiniert werden. Es ist jedoch ratsam, dies mit einem Gesundheitsberater abzuklären, um sicherzustellen, dass sie Ihren spezifischen Bedürfnissen entsprechen.