17 Bakterienkulturen, 560 mg BIO-Inulin und 120 mg Calcium
Zwei Kapseln liefern eine Mischung aus siebzehn lebenden Bakterienstämmen, dazu Inulin aus biologischem Anbau und Calcium aus Calciumhydroxid.
Vier Gattungen, siebzehn Stämme
Die Kulturen verteilen sich auf vier Gattungen: Lactobacillus mit zehn Stämmen, Bifidobacterium mit fünf, dazu je einer aus den Gattungen Streptococcus und Lactococcus. Jeder Stamm steht einzeln mit seinem vollständigen Namen auf der Zutatenliste.
Das ist keine Selbstverständlichkeit. Viele Produkte nennen nur die Gattung – etwa Lactobacillus –, ohne die Art zu benennen. Erst die vollständige Angabe macht nachvollziehbar, was tatsächlich enthalten ist.
Warum Inulin dabei ist
Inulin ist ein Ballaststoff aus Zichorienwurzel – eine Kette aus Fruchtzuckerbausteinen, die der menschliche Verdauungstrakt nicht spalten kann. Sie erreicht den Dickdarm unverändert, und dort wird sie von einem Teil der ansässigen Bakterien verwertet.
Für den Menschen ist Inulin damit ein unverdaulicher Stoff, für bestimmte Darmbakterien ein Nahrungsmittel. Die Kombination aus Kulturen und Ballaststoff hat deshalb eine eigene Bezeichnung: Man spricht von einem Synbiotikum.
Warum Calcium in dieser Rezeptur steht
120 mg Calcium entsprechen 15 Prozent des Nährstoffbezugswerts – genau der Schwelle, ab der ein Nährstoff seine zugelassenen Angaben tragen darf. Calcium ist damit der einzige Bestandteil dieser Rezeptur, für den überhaupt eine Aussage möglich ist.
Eingesetzt wird Calciumhydroxid. Es hat einen sehr hohen Calciumanteil, sodass für 120 mg wenig Substanz nötig ist – bei einer Kapsel, die bereits Kulturen und Ballaststoff aufnehmen muss, ist das der entscheidende Punkt.
Vier Zutaten
BIO-Inulin, Calciumhydroxid, die Bakterienmischung und eine Kapselhülle aus pflanzlicher Cellulose. Nicht enthalten sind damit:
Magnesiumstearat und andere Trennmittel
Siliciumdioxid als Rieselhilfe
Maltodextrin als günstiger Trägerstoff
Milchbestandteile – das Produkt ist laktosefrei
Farbstoffe, Titandioxid und Überzugsmittel
Zucker, Süßungsmittel und Aromen
Gelatine – die Hülle ist rein pflanzlich
Warum Kapsel und nicht Pulver
Lebende Kulturen sind empfindlich gegen Feuchtigkeit und Sauerstoff. In einem Pulverbeutel, der täglich geöffnet wird, sind sie beidem ausgesetzt – jede Entnahme lässt Luft und Luftfeuchtigkeit an den gesamten Inhalt.
Die Kapsel schließt jede Portion einzeln ein. Der Preis dafür ist, dass sich die Menge nicht anpassen lässt – wer weniger möchte, nimmt eine Kapsel statt zwei.
WIRKUNGEN
Die zugelassenen Angaben beziehen sich auf das enthaltene Calcium:
Verdauungsenzyme: Calcium trägt zu einer normalen Funktion der Verdauungsenzyme bei.
Knochen und Zähne: trägt zur Erhaltung normaler Knochen und Zähne bei.
Muskeln: trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei.
Nervensystem: trägt zu einer normalen Signalübertragung zwischen den Nervenzellen bei.
Energiestoffwechsel: trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei und hat eine Funktion bei der Zellteilung.
Blutgerinnung: trägt zu einer normalen Blutgerinnung bei.
Was im Darm lebt
Im menschlichen Darm leben Bakterien in einer Größenordnung, die sich schwer vorstellen lässt – ihre Zahl liegt etwa im Bereich der Anzahl menschlicher Körperzellen. Zusammen bringen sie ein bis zwei Kilogramm auf die Waage.
Die Zusammensetzung ist bei jedem Menschen anders und bleibt über Jahre erstaunlich stabil. Sie hängt an der Ernährung, am Wohnort, an der Geburt und an vielem, was sich im Nachhinein nicht mehr rekonstruieren lässt.
Warum Bakterien in Lebensmitteln nichts Neues sind
Milchsäurebakterien begleiten die menschliche Ernährung seit Jahrtausenden. Sauerkraut, Joghurt, Käse, Sauerteigbrot, Kimchi und eingelegtes Gemüse entstehen alle durch ihre Arbeit – lange bevor jemand wusste, dass es Bakterien gibt.
Lactobacillus bulgaricus und Streptococcus thermophilus, zwei der hier enthaltenen Stämme, sind genau die beiden Kulturen, mit denen Joghurt hergestellt wird. Lactococcus lactis ist der Standardstamm der Käserei.
Was Ballaststoffe im Dickdarm tun
Ballaststoffe sind definiert als das, was der menschliche Verdauungstrakt nicht spalten kann. Für den Dünndarm sind sie damit wertlos – im Dickdarm dagegen treffen sie auf Bakterien, die genau die Enzyme besitzen, die dem Menschen fehlen.
Inulin gehört zu den Ballaststoffen, die dabei bevorzugt verwertet werden. Es kommt natürlicherweise in Zichorie, Topinambur, Schwarzwurzel, Chicorée und Zwiebeln vor – wer diese Lebensmittel isst, nimmt es ohnehin auf.
Warum Bifidobakterien am Anfang stehen
Der Darm eines Neugeborenen ist bei der Geburt praktisch keimfrei. Innerhalb der ersten Lebenstage besiedeln ihn Bakterien – bei gestillten Kindern dominieren dabei Bifidobakterien, die über die Muttermilch gefördert werden.
Mit der Umstellung auf feste Nahrung verschiebt sich das Bild, und die Vielfalt nimmt zu. Bifidobacterium infantis, einer der hier enthaltenen Stämme, trägt diese frühe Phase im Namen.
Was gut dazu passt
Wer eine breiter besetzte Mischung sucht, findet bei uns SymbioLife Premium mit 26 Kulturen. Vitamin D3 ergänzt das Calcium: Es trägt zu einer normalen Aufnahme und Verwertung von Calcium bei.
DOSIERUNG
Verzehrempfehlung
Täglich zwei Kapseln mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen, vorzugsweise morgens vor dem Frühstück.
Warum nüchtern
Der Magen ist nüchtern zwar sauer, aber leer – die Kapsel passiert ihn zügig. Nach einer Mahlzeit bleibt sie deutlich länger dort liegen, und für lebende Kulturen ist jede Minute im sauren Milieu eine zu viel. Ein Glas Wasser dazu beschleunigt die Passage zusätzlich.
Abstand zu Antibiotika
Antibiotika unterscheiden nicht zwischen erwünschten und unerwünschten Bakterien. Wer beides nimmt, legt mindestens zwei bis drei Stunden dazwischen – und spricht die Anwendung mit dem behandelnden Arzt ab.
Langsam beginnen
Wer zum ersten Mal Bakterienkulturen mit Ballaststoff nimmt, startet mit einer Kapsel täglich und geht nach einer Woche auf zwei. Inulin wird im Dickdarm vergoren, und ein ungewohnter Verdauungstrakt reagiert darauf zunächst spürbar. Das legt sich meist innerhalb weniger Tage.
In Wochen denken, nicht in Tagen
Die Darmflora eines Menschen ist über Jahre gewachsen und entsprechend stabil – sie lässt sich nicht in drei Tagen umstellen. Bakterienkulturen werden traditionell über Wochen bis Monate genommen, und die Packungsgröße folgt dem: 120 Kapseln reichen bei zwei täglich zwei Monate.
Lagerung
Geschlossen, kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Bei lebenden Kulturen ist das keine Formalie: Wärme und Feuchtigkeit kosten Keimzahl, ohne dass man es der Kapsel ansieht. Die Flasche gehört deshalb nicht ins Badezimmer und nicht neben den Herd.
Zu beachten
Nicht geeignet für Schwangere, Stillende, Kinder und Jugendliche.
Bei Einnahme von Antibiotika mehrere Stunden Abstand halten.
Bei geschwächtem Immunsystem vorher ärztlichen Rat einholen.
Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge nicht überschreiten.
Welche Kulturen passen zu mir?
SymbioLife mit Inulin & Calcium: 17 Kulturen mit Ballaststoff, dazu 15 Prozent des Calcium-Bezugswerts.
SymbioLife Premium: 26 Kulturen, wenn die Mischung breiter ausfallen soll.
Vitamin D3 Tropfen: trägt zu einer normalen Aufnahme und Verwertung von Calcium bei.
Inhalt
Nahrungsergänzungsmittel mit Bakterienkulturen, Bio-Inulin und Calcium.
Nährwerte
pro Tagesdosis*
NRV**
Kulturen-Komplex
10 Mrd. koloniebildende Einheiten
***
Bio-Inulin
560 mg
***
Calcium
120 mg
15 %
* 2 Kapseln ** Prozentsatz der Nährstoffbezugswerte gem. Verordnung VO (EU) Nr. 1169/2011 (LMIV) *** Keine Nährstoffbezugswerte bekannt.
Verzehrempfehlung: Täglich 2 Kapseln mit ausreichend Flüssigkeit vor oder zu einer Mahlzeit einnehmen.
Wichtige Hinweise: Nahrungsergänzungsmittel dürfen nicht als Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise verwendet werden. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Für Schwangere, Stillende sowie Kinder und Jugendliche nicht geeignet. Verschlossen, kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.
QUALITÄT
Darauf haben wir geachtet
Bei lebenden Kulturen entscheidet die Deklaration. Der einfache Weg ist eine Gattungsangabe – Lactobacillus, Bifidobacterium – ohne die Art zu nennen. Auf der Packung sieht das nach viel aus, sagt aber nichts darüber, welche Stämme tatsächlich enthalten sind.
Hier steht jeder der siebzehn Stämme mit vollständigem Namen. Das macht die Mischung nachprüfbar und den Vergleich mit anderen Produkten überhaupt erst möglich.
Der zweite Punkt ist die Trocknung. Lebende Kulturen werden gefriergetrocknet – ein Verfahren, bei dem das Wasser im gefrorenen Zustand direkt verdampft, ohne dass die Zellen dabei zerreißen. Es dauert länger als jede andere Trocknung und verbraucht mehr Energie, ist aber die einzige Methode, bei der eine nennenswerte Zahl der Bakterien überlebt.
Und dann die Abfüllung. Sie muss bei niedriger Luftfeuchtigkeit stattfinden, weil gefriergetrocknete Kulturen Feuchtigkeit begierig aufnehmen – jedes Prozent Restfeuchte in der Kapsel kostet über die Haltbarkeit hinweg Keime. Das begrenzt, wie schnell eine Anlage laufen kann.
Unsere Standards
Abfüllung und Verkapselung in Deutschland nach HACCP und GMP
Alle 17 Stämme einzeln mit vollständigem Namen deklariert
Inulin aus kontrolliert biologischem Anbau
Ohne Maltodextrin als Trägerstoff
Verpackung in lichtgeschütztem Braunglas statt Kunststoff, ohne Weichmacher
Kapselhülle aus pflanzlicher Cellulose statt Gelatine
Ohne Magnesiumstearat, Siliciumdioxid, Farbstoffe und Süßungsmittel
Vegan, glutenfrei, laktosefrei und sojafrei
Warum Braunglas
Kunststoffdosen sind leichter, billiger im Versand und bruchsicher – wir verwenden sie trotzdem nicht. Bei lebenden Kulturen zählt vor allem der dichte Verschluss: Glas schließt besser gegen Luftfeuchtigkeit als Kunststoff, und Feuchtigkeit ist bei gefriergetrockneten Bakterien der wichtigste Verlustgrund. Braunglas hält zusätzlich Licht ab und gibt keine Weichmacher an den Inhalt ab.
Dazu kommt ein praktischer Vorteil, den man leicht übersieht: Das Glas lässt sich weiterverwenden. Das Etikett löst sich nach etwa fünf Minuten in heißem Wasser ab, Klebstoffreste lassen sich mit etwas Spülmittel abreiben. Danach ist es ein sauberes Vorratsglas für Gewürze, Tee oder Saatgut.
Herstellung und Verpackung
Abgefüllt und verkapselt wird in Deutschland nach den Grundsätzen der Lebensmittelsicherheit (HACCP) und der guten Herstellungspraxis (GMP). Die Versandkartons bestehen aus recycelbarem Material, die Polsterung ist plastikfrei.
Gute Gründe für Revigena
Sorgfältig ausgewählte Rohstoffe
Schonende Verarbeitung
Unabhängige Qualitätsprüfungen
Frei von unnötigen Zusätzen
Verantwortung & Nachhaltigkeit
Made with care
Gute Gründe für Revigena
Sorgfältig ausgewählte Rohstoffe
Schonende Verarbeitung
Unabhängige Qualitätsprüfungen
Frei von unnötigen Zusätzen
Verantwortung & Nachhaltigkeit
Made with care
Was Revigena auszeichnet?
Revigena - ausgewählt, ehrlich, nachvollziehbar
Qualität, die man versteht
Einfach gute Produkte
Verantwortung von Anfang an
Für den Alltag gemacht
Bewusst entwickelt
Erfahren Sie mehr in unseren FAQ
Sind die Revigena-Nahrungsergänzungsmittel vegan?
Ja, all unsere Nahrungsergänzungsmittel sind pflanzlich und vegan, mit hoher Bioverfügbarkeit und optimaler Aufnahme.
Wie finde ich heraus, welches Supplement für mich geeignet ist?
Unsere Produktbeschreibungen bieten detaillierte Informationen zu den Vorteilen jedes Supplements. Alternativ können Sie einen Gesundheitsberater für individuelle Empfehlungen konsultieren.
Sind die Inhaltsstoffe biologisch?
Viele unserer Nahrungsergänzungsmittel werden aus biologischen Rohstoffen hergestellt, um natürliche, hochwertige Inhaltsstoffe für bessere Gesundheitsergebnisse zu gewährleisten.
Kann ich mehrere Nahrungsergänzungsmittel gleichzeitig einnehmen?
Ja, die meisten unserer Nahrungsergänzungsmittel können kombiniert werden. Es ist jedoch ratsam, dies mit einem Gesundheitsberater abzuklären, um sicherzustellen, dass sie Ihren spezifischen Bedürfnissen entsprechen.