30 mg Safran-Extrakt – davon 1,05 mg Lepticrosalides®
Zwei Kapseln liefern 30 mg Extrakt aus den Narben des Safrankrokus, standardisiert auf 3,5 Prozent Lepticrosalides® – eine definierte Gruppe safrantypischer Inhaltsstoffe, die als Leitgröße für diesen Extrakt dient.
Warum 30 mg viel sind
Bei den meisten Pflanzenextrakten sind dreißig Milligramm eine kleine Zahl. Bei Safran ist es die andere Richtung: Für ein einziges Kilogramm getrockneter Safranfäden braucht es je nach Ernte 150.000 bis 200.000 Blüten, und jede davon liefert genau drei Narben.
Der Extrakt konzentriert dieses ohnehin knappe Material noch einmal. Deshalb wird Safran in Milligramm dosiert und nicht in Gramm – und deshalb ist er das teuerste Gewürz der Welt.
Nur die Narben
Verwendet wird ausschließlich der weibliche Teil der Blüte: die drei fadenförmigen roten Narben. Blütenblätter, Staubblätter und Knolle bleiben zurück, obwohl sie den weitaus größeren Teil der Pflanze ausmachen.
Das ist der Grund, warum bei Safran so häufig gestreckt wird. Gelb gefärbte Blütenblätter, Maisnarben oder Färberdistel sehen im gemahlenen Zustand ähnlich aus – bei einem standardisierten Extrakt fällt so etwas in der Analyse auf.
Die Ernte in Handarbeit
Der Safrankrokus blüht im Herbst, und jede Blüte hält nur wenige Tage. Gepflückt wird in den frühen Morgenstunden, bevor die Sonne die Blüten öffnet und die Inhaltsstoffe abbaut – anschließend werden die Narben von Hand herausgezupft und schonend getrocknet.
Maschinell lässt sich dieser Schritt bis heute nicht ersetzen. Ein erfahrener Pflücker schafft an einem Vormittag die Narben für wenige Gramm.
Wie aus Fäden ein Extrakt wird
Für den Auszug gibt es zwei Wege, und sie führen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Reines Wasser löst vor allem die farbgebenden Bestandteile heraus – ein solcher Auszug sieht kräftig aus, lässt aber die schlechter wasserlöslichen Duftstoffe größtenteils zurück. Reiner Alkohol holt diese mit, zieht dafür Wachse und andere Begleitstoffe aus dem Pflanzenmaterial.
Ein wässrig-alkoholisches Gemisch trifft die Mitte und erfasst das gesamte Spektrum. Der Preis ist ein zusätzlicher Verfahrensschritt: Das Lösungsmittel muss anschließend vollständig entfernt werden, und die Trocknung muss bei niedriger Temperatur erfolgen, weil sonst genau die Stoffe verloren gehen, wegen derer man extrahiert hat.
Drei Zutaten
Reisstärke als Träger, Kapselhülle aus pflanzlicher Cellulose und der Safran-Extrakt. Die Reisstärke ist bei dreißig Milligramm Wirkstoff unvermeidbar – ohne Trägermaterial ließe sich eine so kleine Menge nicht gleichmäßig auf zwei Kapseln verteilen. Nicht enthalten sind damit:
Magnesiumstearat und andere Trennmittel
Siliciumdioxid als Rieselhilfe
Blütenblatt- oder Staubblattanteile
Färberdistel, Kurkuma oder andere Farbgeber
Farbstoffe, Titandioxid und Überzugsmittel
Zucker, Süßungsmittel und Aromen
Gelatine – die Hülle ist rein pflanzlich
Warum Kapsel und nicht Gewürz
Safranfäden aus dem Handel schwanken erheblich – in Herkunft, Erntejahr, Trocknung und leider auch in der Reinheit. Wer eine bestimmte Menge Inhaltsstoffe möchte, kann sie über das Gewürz nicht zuverlässig abzählen.
Der Preis der Kapsel ist der Verzicht auf alles, was Safran in der Küche ausmacht: die Farbe, den Duft, den bitter-honigartigen Geschmack einer Paella oder eines Risottos.
WISSENSWERTES
Eine Pflanze, die sich nicht vermehren kann
Crocus sativus bildet keine keimfähigen Samen. Die Pflanze ist steril – sie besitzt einen dreifachen Chromosomensatz, und der lässt sich bei der Keimzellbildung nicht sauber halbieren.
Vermehrt wird sie deshalb ausschließlich über Tochterknollen, die von Hand geteilt und neu gesetzt werden. Jeder Safrankrokus, der heute auf einem Feld steht, geht damit auf eine ununterbrochene Kette von Teilungen zurück – über Jahrtausende hinweg, seit die Pflanze in der Bronzezeit erstmals kultiviert wurde.
Wo Safran wächst
Der größte Teil der Welternte stammt aus dem Iran, gefolgt von Anbaugebieten in Kaschmir, Afghanistan, Griechenland, Spanien und Italien. In Europa gibt es kleine Anbauflächen bis in die Schweiz hinauf – im Wallis wird Safran seit dem Mittelalter kultiviert.
Die Pflanze braucht heiße, trockene Sommer und kühle Winter. Genau diese Ansprüche begrenzen die Anbaugebiete und halten die Menge knapp.
Drei Stoffe, drei Sinneseindrücke
Safran verdankt seine Wirkung auf die Sinne drei verschiedenen Stoffgruppen, und jede ist für etwas anderes zuständig. Crocin gibt die tiefgelbe Farbe – schon wenige Fäden färben einen ganzen Topf Reis. Picrocrocin sorgt für den bitteren Grundton. Und Safranal ist für den Duft verantwortlich, jenen heuartig-honigsüßen Geruch, den man aus einer geöffneten Safrandose kennt.
Safranal entsteht dabei erst beim Trocknen aus dem Picrocrocin. Die frische Narbe riecht deutlich schwächer – der typische Safranduft ist ein Produkt der Verarbeitung.
Teurer als Gold, jedenfalls zeitweise
Der Kilopreis für hochwertigen Safran bewegt sich im Bereich mehrerer tausend Euro. In der Geschichte war die Ware wertvoll genug, um Kriege auszulösen: Im 14. Jahrhundert entführten Adlige eine ganze Schiffsladung, was in Basel zum sogenannten Safrankrieg führte.
In Nürnberg wurde Safranfälschung im selben Jahrhundert mit dem Tod bestraft – ein Hinweis darauf, wie alt das Problem der Streckung ist.
Was ein standardisierter Extrakt leistet
Bei einem Rohstoff mit dieser Preisspanne und dieser Fälschungsgeschichte ist die Analyse der eigentliche Qualitätsschritt. Ein auf einen definierten Gehalt eingestellter Extrakt muss chargenweise gemessen werden – Streckung mit Färberdistel oder gefärbten Blütenblättern fällt dabei auf.
Beim Gewürz aus dem Regal übernimmt diese Prüfung niemand.
Was gut dazu passt
Safran wird häufig gemeinsam mit Magnesium und B-Vitaminen genommen. Wer den Abend pflanzlich begleiten möchte, findet bei uns außerdem Baldrian und Passionsblume.
DOSIERUNG
Verzehrempfehlung
Täglich zwei Kapseln mit etwa 200 ml Wasser einnehmen – zusammen oder über den Tag verteilt. Der Zeitpunkt ist frei wählbar.
Die Menge nicht erhöhen
Bei den meisten Pflanzenextrakten ist eine höhere Menge unnötig, bei Safran ist sie ausdrücklich nicht vorgesehen. Die 30 mg sind die Menge, für die dieser Extrakt eingestellt ist – mehr davon bringt nichts und gehört nicht in die Tagesroutine.
Zur Mahlzeit oder nüchtern
Beides ist möglich. Ein Extrakt ist bereits aufgeschlossen und deshalb nicht auf die Verdauungsleistung angewiesen. Bei empfindlichem Magen ist die Einnahme zu einer Mahlzeit angenehmer.
In Wochen denken, nicht in Tagen
Sekundäre Pflanzenstoffe werden nicht gespeichert – der Körper baut sie um und scheidet sie innerhalb von Stunden aus. Eine gleichmäßige tägliche Zufuhr über Wochen bringt deshalb mehr als hohe Mengen in großen Abständen.
Lagerung
Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Die Farb- und Duftstoffe des Safrans reagieren empfindlich auf Licht – aus demselben Grund werden auch Safranfäden in der Küche traditionell in dunklen Dosen aufbewahrt.
Zu beachten
Nicht geeignet für Kinder, Schwangere und Stillende.
Wenn Sie Medikamente einnehmen, sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt.
Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge nicht überschreiten.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.
Passt gut dazu
Magnesium Glycinat: an Glycin gebunden und auch auf nüchternen Magen bekömmlich.
Vitamin-B-Komplex: alle acht B-Vitamine in einer Kapsel, morgens einzunehmen.
Passionsblume 750 mg: ein Extrakt im Verhältnis 12:1, traditionell dem Abend zugeordnet.
Inhalt
Nahrungsergänzungsmittel mit Safran-Extrakt.
Nährwerte
pro Tagesdosis
NRV
Safran-Extrakt
30 mg
***
davon charakteristische Inhaltsstoffe
1,05 mg
***
* 2 Kapseln ** Prozentsatz der Nährstoffbezugswerte gem. Verordnung VO (EU) Nr. 1169/2011 (LMIV) *** Keine Nährstoffbezugswerte bekannt
Verzehrempfehlung: Täglich 2 Kapseln mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen.
Wichtige Hinweise: Nahrungsergänzungsmittel dürfen nicht als Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise verwendet werden. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Nicht für Kinder, Schwangere und Stillende geeignet. Bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten vor Gebrauch ärztlichen Rat einholen. Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern.
QUALITÄT
Darauf haben wir geachtet
Safran ist der teuerste Rohstoff in unserem Sortiment, und er hat eine jahrhundertealte Fälschungsgeschichte. Beides führt zur selben Konsequenz: Bei diesem Produkt entscheidet nicht die Rezeptur über die Qualität, sondern die Frage, ob der Gehalt tatsächlich gemessen wird.
Ein Extrakt ohne Standardisierung darf sich genauso Safran-Extrakt nennen, und auf der Vorderseite stünde dieselbe Milligrammzahl. Was drin ist, bliebe offen – bei einem Rohstoff, bei dem gefärbte Blütenblätter, Maisnarben und Färberdistel seit dem Mittelalter zum Geschäft gehören, ist das keine theoretische Sorge.
Dieser Extrakt ist auf einen definierten Gehalt eingestellt, der chargenweise geprüft wird. Chargen, die den Wert nicht erreichen, fallen aus der Produktion – bei einem Kilopreis in dieser Größenordnung ist das der teuerste Teil der ganzen Rechnung.
Bei den Hilfsstoffen ist die Entscheidung dagegen einfach. Reisstärke bringt die dreißig Milligramm auf ein Volumen, das sich gleichmäßig verteilen lässt – ein Lebensmittel statt eines technischen Hilfsstoffs. Magnesiumstearat und Siliciumdioxid würden die Abfüllung beschleunigen, sind aber nicht nötig.
Unsere Standards
Abfüllung und Verkapselung in Deutschland nach HACCP und GMP
Standardisierter Extrakt mit ausgewiesenem Leitstoffgehalt, chargenweise geprüft
Ausschließlich Narben, keine Blütenblatt- oder Staubblattanteile
Botanischer Name deklariert: Crocus sativus L.
Reisstärke als Träger statt Magnesiumstearat und Siliciumdioxid
Verpackung in lichtgeschütztem Braunglas statt Kunststoff, ohne Weichmacher
Vollständige Deklaration jeder Zutat mit Menge, auch ohne Kennzeichnungspflicht
Vegan, glutenfrei, laktosefrei und sojafrei
Warum Braunglas
Safran wird in der Küche seit jeher in dunklen Dosen aufbewahrt, und der Grund ist derselbe wie hier: Seine Farb- und Duftstoffe bauen sich unter Licht ab. Braunglas hält es fern, schließt dichter gegen Feuchtigkeit als Kunststoff und gibt weder Weichmacher noch andere Stoffe an den Inhalt ab.
Dazu kommt ein praktischer Vorteil, den man leicht übersieht: Das Glas lässt sich weiterverwenden. Das Etikett löst sich nach etwa fünf Minuten in heißem Wasser ab, Klebstoffreste lassen sich mit etwas Spülmittel abreiben. Danach ist es ein sauberes Vorratsglas für Gewürze, Tee oder Saatgut.
Herstellung und Verpackung
Abgefüllt und verkapselt wird in Deutschland nach den Grundsätzen der Lebensmittelsicherheit (HACCP) und der guten Herstellungspraxis (GMP). Die Versandkartons bestehen aus recycelbarem Material, die Polsterung ist plastikfrei.
Gute Gründe für Revigena
Sorgfältig ausgewählte Rohstoffe
Schonende Verarbeitung
Unabhängige Qualitätsprüfungen
Frei von unnötigen Zusätzen
Verantwortung & Nachhaltigkeit
Made with care
Gute Gründe für Revigena
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Unabhängige Qualitätsprüfungen
Frei von unnötigen Zusätzen
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Was Revigena auszeichnet?
Revigena - ausgewählt, ehrlich, nachvollziehbar
Qualität, die man versteht
Einfach gute Produkte
Verantwortung von Anfang an
Für den Alltag gemacht
Bewusst entwickelt
Erfahren Sie mehr in unseren FAQ
Sind die Revigena-Nahrungsergänzungsmittel vegan?
Ja, all unsere Nahrungsergänzungsmittel sind pflanzlich und vegan, mit hoher Bioverfügbarkeit und optimaler Aufnahme.
Wie finde ich heraus, welches Supplement für mich geeignet ist?
Unsere Produktbeschreibungen bieten detaillierte Informationen zu den Vorteilen jedes Supplements. Alternativ können Sie einen Gesundheitsberater für individuelle Empfehlungen konsultieren.
Sind die Inhaltsstoffe biologisch?
Viele unserer Nahrungsergänzungsmittel werden aus biologischen Rohstoffen hergestellt, um natürliche, hochwertige Inhaltsstoffe für bessere Gesundheitsergebnisse zu gewährleisten.
Kann ich mehrere Nahrungsergänzungsmittel gleichzeitig einnehmen?
Ja, die meisten unserer Nahrungsergänzungsmittel können kombiniert werden. Es ist jedoch ratsam, dies mit einem Gesundheitsberater abzuklären, um sicherzustellen, dass sie Ihren spezifischen Bedürfnissen entsprechen.