Zwölf Presslinge liefern sechs Gramm Spirulina-Algenpulver aus kontrolliert biologischem Anbau, botanisch Arthrospira platensis.
Eine Zutat, sonst nichts
Die Zutatenliste dieses Produkts hat eine einzige Position. Kein Bindemittel, kein Trennmittel, kein Überzug, nicht einmal eine Kapselhülle – die Presslinge bestehen zu hundert Prozent aus Alge.
Möglich ist das, weil Spirulinapulver unter Druck von selbst zusammenhält. Bei den meisten Pflanzenpulvern geht das nicht – sie brauchen Cellulose oder Stärke, damit die Tablette nicht zerfällt. Nicht enthalten sind damit:
Magnesiumstearat und andere Trennmittel
Siliciumdioxid als Rieselhilfe
Cellulose, Stärke oder andere Presshilfen
Tablettenüberzüge und Glanzmittel
Farbstoffe, Titandioxid und Aromen
Zucker, Süßungsmittel und Gelatine
Wie Spirulina angebaut wird
Angebaut wird in flachen Wasserbecken unter freiem Himmel, in stark alkalischem Wasser mit einem pH-Wert um zehn. Diese Bedingungen sind für Spirulina ideal und für fast alle anderen Mikroorganismen unerträglich – das schützt die Kultur, ohne dass etwas zugesetzt werden müsste.
Geerntet wird durch Filtration: Die Biomasse wird aus dem Wasser gesiebt, gewaschen und getrocknet. Der kritische Schritt ist die Trocknung – bei zu hoher Temperatur werden die Farbpigmente zerstört, und aus dem tiefen Blaugrün wird ein stumpfes Olivgrün.
Warum Bio hier besonders zählt
Spirulina nimmt auf, was im Wasser gelöst ist – das ist ihre Lebensweise. Die Qualität des Endprodukts hängt deshalb unmittelbar an der Qualität des Beckenwassers und der Nährsalze, mit denen es versorgt wird.
Aus demselben Grund ist Wildsammlung aus natürlichen Seen problematisch: Dort lässt sich nicht steuern, was sonst noch im Wasser ist. Dieser Rohstoff stammt aus kontrolliert biologischem Anbau außerhalb der EU, verarbeitet wird in Deutschland.
Warum Presslinge und nicht Pulver
Spirulinapulver schmeckt intensiv nach Alge und See – ein Geschmack, der polarisiert und sich in Wasser eingerührt kaum abmildern lässt. Zudem färbt es alles tiefgrün, womit es in Berührung kommt.
Die Presslinge umgehen beides. Der Preis dafür ist die Stückzahl: Sechs Gramm reine Alge ohne Presshilfen ergeben zwölf Stück, verteilt auf drei Portionen.
WISSENSWERTES
Keine Alge im eigentlichen Sinn
Spirulina wird überall als Alge bezeichnet, ist aber keine. Biologisch handelt es sich um ein Cyanobakterium – ein Bakterium, das Photosynthese betreibt. Früher hieß diese Gruppe Blaualgen, was die Verwirrung erklärt.
Der Unterschied ist grundlegend: Echte Algen haben einen Zellkern, Cyanobakterien nicht. Es sind Lebewesen aus einer viel älteren Linie – sie gehören zu den ersten Organismen überhaupt, die Sauerstoff produziert haben, und haben damit die Atmosphäre der Erde geschaffen.
Der Name kommt von der Form
Unter dem Mikroskop zeigt sich, woher die Bezeichnung stammt: Die Zellfäden winden sich zu einer regelmäßigen Spirale. Je nach Stamm und Wassertemperatur sind die Windungen enger oder weiter.
Botanisch heißt die Gattung inzwischen Arthrospira. Der ältere Name Spirulina hat sich im Handel gehalten, weshalb beide Bezeichnungen nebeneinander im Umlauf sind.
Ein Nahrungsmittel der Azteken
Am Texcoco-See im heutigen Mexiko wurde Spirulina von den Azteken geerntet: Die Biomasse wurde mit Netzen von der Wasseroberfläche abgeschöpft, an der Sonne getrocknet und als Fladen gegessen. Tecuitlatl hieß das Erzeugnis.
Dieselbe Praxis gibt es bis heute am Tschadsee, wo die getrockneten Fladen unter dem Namen Dihé auf Märkten gehandelt werden. Zwei Kulturen auf verschiedenen Kontinenten sind unabhängig voneinander auf dieselbe Idee gekommen.
Was die Farben bedeuten
Spirulina enthält mehrere Farbpigmente nebeneinander. Chlorophyll ist grün und für die Photosynthese zuständig – davon stecken 81 mg in der Tagesdosis. Phycocyanin ist tiefblau und kommt fast nur in Cyanobakterien vor; es wird sogar als natürlicher Lebensmittelfarbstoff verwendet.
Aus der Mischung von Blau und Grün ergibt sich die charakteristische Farbe. Sie ist zugleich ein Qualitätsmerkmal: Ein stumpfes, olivfarbenes Pulver deutet auf zu heiße Trocknung hin.
Was Sie über Vitamin B12 wissen sollten
Spirulina wird häufig als pflanzliche B12-Quelle genannt. Das ist der verbreitetste Irrtum rund um diese Alge, und wir sagen deutlich: Sie ist keine.
Spirulina enthält überwiegend sogenannte Analoga – Verbindungen, die dem Vitamin B12 chemisch ähneln, vom menschlichen Stoffwechsel aber nicht verwertet werden. Sie tauchen in manchen Analysen als B12 auf, ohne dass der Körper etwas davon hätte. Wer sich vegan ernährt, deckt seinen B12-Bedarf deshalb über ein echtes B12-Präparat, nicht über Spirulina.
Was gut dazu passt
Für die B12-Versorgung führen wir Lutschtabletten mit beiden aktiven Coenzymformen. Wer ein zweites Algenprodukt sucht, findet in unserem Omega-3 aus Schizochytrium eine Mikroalge mit EPA und DHA.
DOSIERUNG
Verzehrempfehlung
Täglich dreimal vier Presslinge mit reichlich Flüssigkeit einnehmen, verteilt über den Tag.
Langsam beginnen
Wer zum ersten Mal Spirulina nimmt, startet mit vier Presslingen täglich und steigert über ein bis zwei Wochen. Der Grund ist Erfahrungswissen, kein Sicherheitshinweis: Sechs Gramm Algenbiomasse auf einmal sind für einen ungewohnten Verdauungstrakt viel.
Aufteilen statt zusammen
Zwölf Presslinge auf einmal sind unangenehm zu schlucken und liegen schwer im Magen. Drei Portionen zu je vier – zu den Mahlzeiten – sind der praktikablere Weg und entsprechen zugleich der traditionellen Verwendung als Nahrungsmittel.
Reichlich trinken
Gepresste Algenbiomasse quillt im Magen und bindet dabei Flüssigkeit. Zu jeder Portion gehört deshalb ein großes Glas Wasser – knapp bemessene Trinkmengen sind der häufigste Grund dafür, dass die Einnahme als unangenehm empfunden wird.
Grüner Stuhl ist normal
Bei sechs Gramm Alge täglich verfärbt sich der Stuhl häufig deutlich grün. Verantwortlich sind die Farbpigmente, die nicht vollständig aufgenommen werden – das ist unbedenklich und kein Zeichen dafür, dass etwas nicht vertragen wird.
In Wochen denken, nicht in Tagen
Spirulina ist ein Nahrungsmittel und wurde immer als solches verwendet – täglich über lange Zeiträume, nicht anlassbezogen über ein paar Tage. 500 Presslinge reichen bei zwölf täglich rund sechs Wochen.
Lagerung
Verschlossen, kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Die Farbpigmente bauen sich unter Licht ab – wird das tiefe Blaugrün mit der Zeit stumpf, war die Lagerung zu hell.
Zu beachten
Kein Ersatz für ein Vitamin-B12-Präparat.
Bei Autoimmunerkrankungen oder Einnahme von Gerinnungshemmern vorher mit dem Arzt sprechen.
Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge nicht überschreiten.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.
Passt gut dazu
Vitamin B12 Lutschtabletten: beide aktiven Coenzymformen – das, was Spirulina nicht leisten kann.
Omega-3 Algenöl + D3 + K2: EPA und DHA aus der Mikroalge Schizochytrium.
Eisen + Vitamin C: bei pflanzlicher Ernährung der zweite Nährstoff, der regelmäßig Thema ist.
Inhalt
Nahrungsergänzungsmittel mit Bio-Spirulina ohne Zusätze.
Nährwerte
pro Tagesdosis*
NRV**
Bio Spirulina
6.000 mg
***
davon Chlorophyll
81 mg
***
* 12 Tabletten ** Prozentsatz der Nährstoffbezugswerte gem. Verordnung VO (EU) Nr. 1169/2011 (LMIV) *** Keine Nährstoffbezugswerte bekannt
Zutaten: Spirulina Algenpulver (Arthrospira platensis) aus kontrolliert biologischem Anbau.
Zusammensetzung: Eine einzige Zutat, ohne Presshilfsmittel, Aromen, Farbstoffe, Stabilisatoren, Konservierungs- und Trennmittel. Jodfrei, vegan, ohne Gentechnik. Verpresst in Deutschland, Rohstoff aus einem Nicht-EU-Land.
Darreichungsform: Tabletten
Verzehrempfehlung: Täglich 3 x 4 Tabletten mit reichlich Flüssigkeit einnehmen.
Wichtige Hinweise: Nahrungsergänzungsmittel dürfen nicht als Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise verwendet werden. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Verschlossen, kühl, trocken und lichtgeschützt aufbewahren. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern lagern.
QUALITÄT
Darauf haben wir geachtet
Bei einem Produkt mit einer einzigen Zutat gibt es keine Rezeptur, über die sich etwas verbessern ließe. Alles entscheidet sich davor: im Anbaubecken, bei der Trocknung und beim Pressen.
Beim Anbau ist die Wasserqualität alles. Spirulina nimmt auf, was gelöst ist – das ist ihre Lebensweise, und sie unterscheidet dabei nicht zwischen Nährsalzen und allem anderen. Wildsammlung aus natürlichen Seen ist deshalb problematisch, kontrollierter Anbau in Becken die verlässlichere Grundlage.
Bei der Trocknung ist Sprühtrocknung bei niedriger Temperatur der langsamere und teurere Weg. Höhere Hitze ginge schneller, zerstört aber die Farbpigmente – und da Phycocyanin und Chlorophyll zu den Bestandteilen gehören, wegen derer man Spirulina überhaupt kauft, wäre das eine merkwürdige Ersparnis. Man sieht es dem Pulver an: Es wird stumpf und olivfarben.
Und dann das Pressen. Ohne Bindemittel zu pressen ist anspruchsvoller: Die Presskraft muss genau stimmen, sonst zerbröseln die Presslinge oder werden so hart, dass sie sich nicht mehr auflösen. Etwas Cellulose würde das Problem lösen und die Ausschussquote senken – dann wäre die Zutatenliste allerdings nicht mehr einzeilig.
Unsere Standards
Herstellung in Deutschland nach HACCP und GMP
Eine einzige Zutat – 100 Prozent Algenpulver ohne Presshilfen
Aus kontrolliert biologischem Anbau statt aus Wildsammlung
Botanischer Name deklariert: Arthrospira platensis
Chlorophyllgehalt ausgewiesen, nicht nur die Gesamtmenge
Verpackung in lichtgeschütztem Braunglas statt Kunststoff, ohne Weichmacher
Ohne Magnesiumstearat, Siliciumdioxid, Überzug und Farbstoffe
Vegan, glutenfrei, laktosefrei und sojafrei
Warum Braunglas
Kunststoffdosen sind leichter, billiger im Versand und bruchsicher – wir verwenden sie trotzdem nicht. Bei Spirulina ist der Lichtschutz die Hauptsache: Die Farbpigmente bauen sich unter Licht ab, und ihr Verlust ist an der Farbe direkt ablesbar. Braunglas hält es fern und gibt zugleich keine Weichmacher an den Inhalt ab.
Dazu kommt ein praktischer Vorteil, den man leicht übersieht: Das Glas lässt sich weiterverwenden. Das Etikett löst sich nach etwa fünf Minuten in heißem Wasser ab, Klebstoffreste lassen sich mit etwas Spülmittel abreiben. Danach ist es ein sauberes Vorratsglas für Gewürze, Tee oder Saatgut.
Herstellung und Verpackung
Verpresst und abgefüllt wird in Deutschland nach den Grundsätzen der Lebensmittelsicherheit (HACCP) und der guten Herstellungspraxis (GMP); der Rohstoff stammt aus einem Nicht-EU-Land. Die Versandkartons bestehen aus recycelbarem Material, die Polsterung ist plastikfrei.
Gute Gründe für Revigena
Sorgfältig ausgewählte Rohstoffe
Schonende Verarbeitung
Unabhängige Qualitätsprüfungen
Frei von unnötigen Zusätzen
Verantwortung & Nachhaltigkeit
Made with care
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Was Revigena auszeichnet?
Revigena - ausgewählt, ehrlich, nachvollziehbar
Qualität, die man versteht
Einfach gute Produkte
Verantwortung von Anfang an
Für den Alltag gemacht
Bewusst entwickelt
Erfahren Sie mehr in unseren FAQ
Sind die Revigena-Nahrungsergänzungsmittel vegan?
Ja, all unsere Nahrungsergänzungsmittel sind pflanzlich und vegan, mit hoher Bioverfügbarkeit und optimaler Aufnahme.
Wie finde ich heraus, welches Supplement für mich geeignet ist?
Unsere Produktbeschreibungen bieten detaillierte Informationen zu den Vorteilen jedes Supplements. Alternativ können Sie einen Gesundheitsberater für individuelle Empfehlungen konsultieren.
Sind die Inhaltsstoffe biologisch?
Viele unserer Nahrungsergänzungsmittel werden aus biologischen Rohstoffen hergestellt, um natürliche, hochwertige Inhaltsstoffe für bessere Gesundheitsergebnisse zu gewährleisten.
Kann ich mehrere Nahrungsergänzungsmittel gleichzeitig einnehmen?
Ja, die meisten unserer Nahrungsergänzungsmittel können kombiniert werden. Es ist jedoch ratsam, dies mit einem Gesundheitsberater abzuklären, um sicherzustellen, dass sie Ihren spezifischen Bedürfnissen entsprechen.
Für mich persönlich das mit Abstand verträglichste Algenprodukt auf dem Markt. Die 6.000 mg Tagesdosis liefert eine Fülle an pflanzlichem Protein, Vitaminen und Mineralstoffen. Keinerlei unangenehmer Nachgeschmack, was bei Algenpräparaten oft keine Selbstverständlichkeit ist. Ich bleibe dieser Marke und den reinen Presslingen definitiv treu.
N
Nora Krause
Ganz gute Bio Spirulina Tabletten (4 Sterne)
Ich finde die Spirulina Presslinge für den Alltag durchaus gelungen. Es hilft mir für mehr Schwung im Alltag, auch wenn man etwas Regelmäßigkeit braucht. Man sollte die Tabletten am besten mit reichlich Wasser einnehmen. Gutes Gesamtpaket für Vitalität und Zellschutz.
M
Moritz Richter
Hervorragende Bio Spirulina Tabletten mit 500 Tabletten
Ein erstklassiges Superfood für die tägliche Rundum-Versorgung mit pflanzlichen Nährstoffen. Die Kombination aus natürlichem Eisen, B-Vitaminen und Aminosäuren gibt mir spürbar mehr Energie. Die Dosis lässt sich je nach persönlichem Nährstoffbedarf flexibel anpassen. Verdiente fünf Sterne für dieses unverfälschte Premium-Produkt.
J
Julia Zimmermann
Wunderbare Bio Spirulina Premium für Zellschutz & Stoffwechsel
Dieses Präparat hält exakt das, was die ehrliche Produktbeschreibung verspricht. Die blaugrüne Alge wird vom Körper hervorragend aufgenommen und ist super bekömmlich. Die Presslinge sind angenehm leicht mit etwas Wasser einzunehmen und gut zu dosieren. Gehört ab sofort zu meinem absoluten täglichen Standard-Supplement.
H
Hannah Schmid
Top Qualität Spirulina Alge 6.000 mg Tagesdosis
Ein fantastisches Naturprodukt für mehr Energie, Immunstärke und täglichen Zellschutz. Die blaugrüne Alge wird vom Körper hervorragend aufgenommen und ist super bekömmlich. Die Dosis lässt sich je nach persönlichem Nährstoffbedarf flexibel anpassen. Ich bleibe dieser Marke und den reinen Presslingen definitiv treu.