In der Kapsel steckt gemahlene Löwenzahnwurzel aus kontrolliert biologischem Anbau, botanisch Taraxacum officinale. Das Pulver macht 80 Prozent des Kapselgewichts aus, der Rest ist die Hülle.
Die Wurzel, nicht das Blatt
Beim Löwenzahn werden Wurzel und Blatt getrennt verwendet – sie enthalten unterschiedliche Stoffgruppen und wurden in der Kräuterkunde nie vermischt. Die jungen Blätter kommen im Frühjahr in den Salat, die Wurzel wird im Herbst gegraben.
Hier ist es ausschließlich die Wurzel. Wer nur Löwenzahn auf einem Etikett liest, sollte nachsehen, welcher Pflanzenteil gemeint ist.
Pulver, nicht Extrakt
Ein Extrakt löst einzelne Stoffe aus der Wurzel heraus und lässt den Rest zurück. Bei diesem Produkt ist die gesamte Wurzel in der Kapsel – getrocknet und gemahlen, so wie Löwenzahn in der europäischen Kräutertradition seit jeher verwendet wurde.
Das bringt auch die Ballaststoffe mit, die in der Wurzel stecken – vor allem Inulin, dasselbe wie in Zichorie und Topinambur. Ein Extrakt würde sie zurücklassen.
Warum die Ernte im Herbst liegt
Der Inulingehalt der Wurzel schwankt im Jahresverlauf erheblich. Im Frühjahr, wenn die Pflanze austreibt, verbraucht sie ihre Reserven – im Herbst hat sie sie wieder eingelagert.
Deshalb wird die Wurzel traditionell im September und Oktober gegraben. Anschließend wird sie gewaschen, zerkleinert und schonend getrocknet.
Zwei Zutaten, sonst nichts
Bio-Löwenzahnwurzelpulver und eine Kapselhülle aus pflanzlicher Cellulose. Nicht enthalten sind damit:
Magnesiumstearat und andere Trennmittel
Siliciumdioxid als Rieselhilfe
Füllstoffe wie Cellulose, Reismehl oder Maltodextrin
Blattanteile oder nicht näher bezeichnete Pflanzenteile
Farbstoffe, Titandioxid und Überzugsmittel
Zucker, Süßungsmittel und Aromen
Gelatine – die Hülle ist rein pflanzlich
Warum Kapsel und nicht Kaffee
Geröstete Löwenzahnwurzel war in Kriegs- und Nachkriegszeiten ein verbreiteter Kaffeeersatz – geröstet entwickelt sie Bitter- und Röstaromen, die dem Kaffee tatsächlich nahekommen. In Reformhäusern gibt es sie bis heute.
Die Kapsel bringt die ungeröstete Wurzel, weil beim Rösten dieselben Vorgänge ablaufen wie beim Kaffee: Es entstehen neue Stoffe, und andere verschwinden. Der Preis dafür ist, dass man sie nicht trinken kann.
WISSENSWERTES
Eine Pflanze, die niemand pflanzt
Löwenzahn wächst überall: in Wiesen, auf Schuttplätzen, in Pflasterritzen. Er gilt als Unkraut und ist zugleich eine der am längsten genutzten Nutzpflanzen Europas – Blätter im Salat, Blüten im Sirup, Wurzeln als Kaffeeersatz.
Seine Zähigkeit hat einen Grund unter der Erde: Die Pfahlwurzel reicht bis zu einem Meter tief und bricht selbst dann nicht ab, wenn oben alles abgemäht wird. Aus jedem verbliebenen Wurzelstück treibt die Pflanze neu aus.
Warum Löwenzahnsamen so weit fliegen
Die Pusteblume ist eines der wirksamsten Flugsysteme der Pflanzenwelt. Der Schirm aus feinen Härchen erzeugt im Flug einen ringförmigen Luftwirbel oberhalb des Samens – eine Strömungsform, die erst vor wenigen Jahren beschrieben wurde und in der Technik kein Vorbild hat.
Bei günstigem Wind legen die Samen mehrere Kilometer zurück. Das erklärt, warum Löwenzahn auf jeder neu angelegten Fläche innerhalb einer Saison steht.
Warum die Wurzel bitter schmeckt
Der Milchsaft, der aus jedem angeschnittenen Löwenzahn austritt, enthält Bitterstoffe aus der Gruppe der Sesquiterpenlactone – dieselbe Stoffgruppe, die auch Chicorée, Endivie und Artischocke ihren Charakter gibt.
Bitterstoffe sind in der Pflanze Fraßschutz. In der europäischen Küche wurden sie über Jahrhunderte gezielt eingesetzt – als Aperitif vor dem Essen oder als Bitterlikör danach.
Inulin in der Wurzel
Der Hauptbestandteil der Löwenzahnwurzel ist Inulin – ein Ballaststoff aus Fruchtzuckerbausteinen, den der menschliche Verdauungstrakt nicht spalten kann. Er erreicht den Dickdarm unverändert.
Dieselbe Verbindung steckt in Zichorie, Topinambur, Schwarzwurzel und Chicorée – allesamt Pflanzen, die Kohlenhydrate nicht als Stärke speichern, sondern als Inulin. Wir verwenden es auch in unseren SymbioLife-Rezepturen.
Warum Bio bei einer Wurzel besonders zählt
Eine Pfahlwurzel, die einen Meter tief reicht, steht über Monate in unmittelbarem Kontakt mit dem Boden und nimmt auf, was dort vorhanden ist. Bei einem Produkt aus ganzer gemahlener Wurzel wandert alles davon unverändert in die Kapsel.
Bei einem Extrakt bliebe ein Teil im Prozess zurück, beim Pulver nicht. Das ist der Grund für den kontrolliert biologischen Anbau.
Was gut dazu passt
Wer Inulin als Ballaststoff sucht, findet es in unseren SymbioLife-Kulturen. Ebenfalls bitterstoffreich ist der Artischockenblattextrakt in unserem Cholesterin Komplex.
DOSIERUNG
Verzehrempfehlung
Täglich eine Kapsel mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen, vorzugsweise zu einer Mahlzeit.
Vor dem Essen oder dazu
In der europäischen Kräutertradition werden Bitterstoffe vor oder zu einer Mahlzeit genommen – daher der Aperitif. Wer sich daran orientieren möchte, nimmt die Kapsel entsprechend, etwa zum Mittagessen.
Langsam beginnen
Wer bislang wenig Ballaststoffe isst, spürt das Inulin zunächst – es wird im Dickdarm vergoren, und ein ungewohnter Verdauungstrakt reagiert darauf. Der Grund ist Erfahrungswissen, kein Sicherheitshinweis: Nach einigen Tagen legt sich das üblicherweise.
Ausreichend trinken
Ballaststoffe binden Wasser – das ist ihre Funktionsweise. Ohne ausreichende Flüssigkeitszufuhr über den Tag fehlt ihnen das Material, mit dem sie arbeiten. Bei einem inulinreichen Produkt ist der Trinkhinweis deshalb mehr als eine Formalie.
Bei Korbblütler-Allergie
Löwenzahn gehört zu den Korbblütlern, wie Kamille, Beifuß, Ringelblume und Arnika. Wer auf Pflanzen dieser Familie allergisch reagiert, sollte das Produkt meiden.
In Wochen denken, nicht in Tagen
Ballaststoffe wirken über die Darmflora, und die verändert sich langsam – sie ist über Jahre gewachsen und lässt sich nicht in drei Tagen umstellen. Pflanzliche Zubereitungen werden ohnehin traditionell über längere Zeiträume angewendet.
Lagerung
Verschlossen, kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Inulinreiches Wurzelmehl zieht Feuchtigkeit an und verklumpt dann – die Flasche gehört deshalb nicht ins Badezimmer und nach jeder Entnahme zügig zu.
Zu beachten
Nicht geeignet bei Allergie gegen Korbblütler.
Nicht geeignet für Kinder, Schwangere und Stillende.
Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge nicht überschreiten.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.
Passt gut dazu
SymbioLife Kulturen: enthält Inulin aus Zichorie als Ballaststoff.
Mariendistel im Cholesterin Komplex: ebenfalls ein Korbblütler mit Bitterstoffen.
Bromelain 1040 mg: ein eiweißspaltendes Enzym, vor den Mahlzeiten einzunehmen.
Inhalt
Nahrungsergänzungsmittel mit Bio-Löwenzahnwurzelpulver.
Nährwerte
pro Tagesdosis
NRV
BIO Löwenzahnwurzelpulver
400 mg
***
* 1 Kapsel ** Prozentsatz der Nährstoffbezugswerte gem. Verordnung VO (EU) Nr. 1169/2011 (LMIV) *** Keine Nährstoffbezugswerte bekannt
Verzehrempfehlung: Täglich 1 Kapsel mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen.
Wichtige Hinweise: Nahrungsergänzungsmittel dürfen nicht als Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise verwendet werden. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Nicht geeignet bei bekannter Allergie gegen Korbblütler. Nicht für Kinder, Schwangere und Stillende geeignet. Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern.
QUALITÄT
Darauf haben wir geachtet
Bei einem Wurzelpulver gibt es keine Rezeptur, über die sich etwas verbessern ließe. Es besteht aus einer Zutat. Was zählt, entscheidet sich vorher: beim Pflanzenteil, beim Erntezeitpunkt und beim Anbau.
Beim Pflanzenteil ist es ausschließlich die Wurzel. Blätter fallen bei Löwenzahn in weit größerer Menge an und sind ungleich einfacher zu ernten – sie enthalten allerdings ein anderes Stoffmuster und vor allem kein Inulin.
Beim Anbau kommt eine Besonderheit dazu, die dieser Pflanze eigen ist: Die Pfahlwurzel reicht bis zu einem Meter tief und steht über Monate in unmittelbarem Bodenkontakt. Bei ganzer gemahlener Wurzel wandert alles, was sie aufgenommen hat, unverändert in die Kapsel – anders als bei einem Extrakt, bei dem ein Teil im Prozess zurückbleibt. Deshalb kontrolliert biologischer Anbau.
Und dann die Abfüllung. Inulinreiches Wurzelmehl ist faserig, zieht Feuchtigkeit und verhakt sich, statt zu rieseln. Etwas Magnesiumstearat würde die Anlage spürbar schneller laufen lassen – wir verzichten darauf und nehmen häufigeres Reinigen in Kauf.
Unsere Standards
Abfüllung und Verkapselung in Deutschland nach HACCP und GMP
Ausschließlich Wurzel, keine Blatt- oder Blütenanteile
Aus kontrolliert biologischem Anbau
Pulveranteil in der Kapsel deklariert: 80 Prozent
Verpackung in lichtgeschütztem Braunglas statt Kunststoff, ohne Weichmacher
Kapselhülle aus pflanzlicher Cellulose statt Gelatine
Ohne Magnesiumstearat, Siliciumdioxid und Füllstoffe
Vegan, glutenfrei, laktosefrei und sojafrei
Warum Braunglas
Kunststoffdosen sind leichter, billiger im Versand und bruchsicher – wir verwenden sie trotzdem nicht. Braunglas hält Licht ab und gibt weder Weichmacher noch andere Stoffe an den Inhalt ab. Bei einem inulinreichen Wurzelmehl, das Feuchtigkeit aus der Luft zieht und dann verklumpt, zählt vor allem der dichtere Verschluss.
Dazu kommt ein praktischer Vorteil, den man leicht übersieht: Das Glas lässt sich weiterverwenden. Das Etikett löst sich nach etwa fünf Minuten in heißem Wasser ab, Klebstoffreste lassen sich mit etwas Spülmittel abreiben. Danach ist es ein sauberes Vorratsglas für Gewürze, Tee oder Saatgut.
Herstellung und Verpackung
Abgefüllt und verkapselt wird in Deutschland nach den Grundsätzen der Lebensmittelsicherheit (HACCP) und der guten Herstellungspraxis (GMP). Die Versandkartons bestehen aus recycelbarem Material, die Polsterung ist plastikfrei.
Gute Gründe für Revigena
Sorgfältig ausgewählte Rohstoffe
Schonende Verarbeitung
Unabhängige Qualitätsprüfungen
Frei von unnötigen Zusätzen
Verantwortung & Nachhaltigkeit
Made with care
Gute Gründe für Revigena
Sorgfältig ausgewählte Rohstoffe
Schonende Verarbeitung
Unabhängige Qualitätsprüfungen
Frei von unnötigen Zusätzen
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Was Revigena auszeichnet?
Revigena - ausgewählt, ehrlich, nachvollziehbar
Qualität, die man versteht
Einfach gute Produkte
Verantwortung von Anfang an
Für den Alltag gemacht
Bewusst entwickelt
Erfahren Sie mehr in unseren FAQ
Sind die Revigena-Nahrungsergänzungsmittel vegan?
Ja, all unsere Nahrungsergänzungsmittel sind pflanzlich und vegan, mit hoher Bioverfügbarkeit und optimaler Aufnahme.
Wie finde ich heraus, welches Supplement für mich geeignet ist?
Unsere Produktbeschreibungen bieten detaillierte Informationen zu den Vorteilen jedes Supplements. Alternativ können Sie einen Gesundheitsberater für individuelle Empfehlungen konsultieren.
Sind die Inhaltsstoffe biologisch?
Viele unserer Nahrungsergänzungsmittel werden aus biologischen Rohstoffen hergestellt, um natürliche, hochwertige Inhaltsstoffe für bessere Gesundheitsergebnisse zu gewährleisten.
Kann ich mehrere Nahrungsergänzungsmittel gleichzeitig einnehmen?
Ja, die meisten unserer Nahrungsergänzungsmittel können kombiniert werden. Es ist jedoch ratsam, dies mit einem Gesundheitsberater abzuklären, um sicherzustellen, dass sie Ihren spezifischen Bedürfnissen entsprechen.