1.600 mg MSM – davon rund 544 mg elementarer Schwefel
Methylsulfonylmethan besteht zu 34 Prozent seines Gewichts aus Schwefel. Zwei Kapseln liefern damit 1.600 mg MSM und daraus rund 544 mg elementaren Schwefel – gebunden an Kohlenstoff, wie es in der Natur vorkommt, und nicht als anorganisches Salz.
Ein Reinstoff, kein Extrakt
MSM ist chemisch eindeutig definiert: Dimethylsulfon, ein weißes kristallines Pulver ohne Farbe und mit leicht bitterem Geschmack. Anders als bei einem Pflanzenextrakt gibt es hier kein Extraktverhältnis und keinen Leitstoffgehalt, über den sich Produkte unterscheiden ließen – was zählt, ist die Reinheit des Rohstoffs und was sonst noch in die Kapsel kommt.
Der Weg vom DMSO zum MSM
Weltweit entsteht MSM aus denselben beiden Ausgangsstoffen: Dimethylsulfoxid, kurz DMSO, und Wasserstoffperoxid. DMSO ist ein industrielles Lösungsmittel mit ausgeprägtem Eigengeruch – MSM entsteht daraus durch Oxidation und ist im Gegensatz dazu geruchsneutral, geschmacksarm und lagerstabil. Das ist der Grund, warum sich MSM als Nahrungsergänzung durchgesetzt hat und DMSO nicht.
Entscheidend für die Qualität ist die anschließende Reinigung, und dafür gibt es zwei Wege. Bei der Kristallisation kühlt man eine MSM-Lösung ab, bis sich Kristalle bilden und von der Trägerflüssigkeit trennen lassen – dabei können Reste des Ausgangsstoffs und Produktionshilfsstoffe in die Kristalle eingeschlossen werden. Die Destillation verdampft das MSM und lässt es neu kondensieren; sie ist aufwendiger und teurer, liefert aber den saubereren Rohstoff.
Zwei Zutaten, sonst nichts
In dieser Kapsel stecken das Methylsulfonylmethan und eine Hülle aus pflanzlicher Cellulose. Das war es. Ein Reinstoff, der als Pulver vorliegt, füllt die Kapsel von selbst – Füllstoffe wären technisch unnötig, und auf Rieselhilfen verzichten wir bewusst.
Nicht enthalten sind damit:
Magnesiumstearat und andere Trennmittel
Siliciumdioxid als Rieselhilfe
Füllstoffe wie Cellulose, Reismehl oder Maltodextrin
Farbstoffe, Titandioxid und Überzugsmittel
Zucker, Süßungsmittel und Aromen
Gelatine – die Hülle ist rein pflanzlich
Warum Kapsel und nicht Tablette oder Pulver
Gepresste Tabletten brauchen in aller Regel Presshilfsstoffe, damit das Pulver in Form bleibt – eine Kapsel kommt ohne aus. Und gegenüber losem Pulver hat sie einen praktischen Vorteil: MSM schmeckt deutlich bitter. In der Kapsel fällt das nicht auf, was der häufigste Grund ist, warum MSM-Pulver nach kurzer Zeit im Schrank stehen bleibt.
Der Preis dafür ist die Stückzahl: Weil MSM voluminös ist, fasst eine Kapsel rund 800 mg. Für 1.600 mg sind es entsprechend zwei.
WISSENSWERTES
Schwefel – das vergessene Mengenelement
Wenn von Mineralstoffen die Rede ist, denken die meisten an Magnesium, Calcium oder Eisen. Schwefel steht selten auf dieser Liste, obwohl er zu den Mengenelementen gehört – gemeinsam mit Calcium, Kalium, Magnesium, Natrium und Phosphor. Er ist damit kein Spurenelement, sondern ein Baustoff, von dem der Körper vergleichsweise große Mengen enthält.
Zu finden ist er überall dort, wo Struktur gefragt ist. Schwefel steckt in den Aminosäuren Methionin, Cystein und Taurin und über diese in Keratin, dem Baustoff von Haaren und Nägeln, sowie in Kollagen, dem Baustoff von Bindegewebe und Knorpel.
Was Schwefelbrücken sind
Eine Besonderheit macht Schwefel für Proteine so wichtig: Zwei Schwefelatome können sich miteinander verbinden und dabei eine Brücke bilden, die zwei Abschnitte eines Eiweißmoleküls zusammenhält. Diese Schwefelbrücken geben Proteinen ihre dreidimensionale Form und ihre Festigkeit.
Am eigenen Kopf lässt sich das beobachten: Bei einer Dauerwelle werden genau diese Brücken im Haarkeratin chemisch geöffnet, das Haar in die gewünschte Form gebracht und die Brücken anschließend neu geschlossen. Dass die Form danach hält, liegt am Schwefel.
Wo MSM in der Natur vorkommt
MSM ist keine künstliche Erfindung – es findet sich in Milch, Kaffee, Tee, Tomaten, Bier und grünem Gemüse. Allerdings in sehr kleinen Mengen, im Bereich weniger Milligramm je Kilogramm. Hinzu kommt, dass MSM flüchtig ist: Erhitzen, Trocknen und langes Lagern reduzieren den Gehalt in Lebensmitteln zusätzlich.
Bemerkenswert ist der Weg, auf dem MSM überhaupt in Pflanzen gelangt. Meeresalgen geben schwefelhaltige Verbindungen an die Atmosphäre ab, wo sie unter Sonneneinstrahlung umgewandelt werden. Mit dem Regen kehren sie auf die Landmassen zurück und werden dort von Pflanzen aufgenommen – ein globaler Kreislauf, an dessen Ende der Schwefel im Gemüse steht.
Warum in der NRV-Spalte ein Sternchen steht
Für Schwefel wurde nie ein Nährstoffbezugswert festgelegt. Er gilt als über eiweißhaltige Lebensmittel ausreichend verfügbar, weshalb es keinen Prozentwert gibt, auf den man sich beziehen könnte. In der Nährwerttabelle steht deshalb ein Sternchen mit dem Hinweis, dass keine Bezugswerte bekannt sind – das ist korrekt und kein Versehen.
Aus demselben Grund ist für MSM keine gesundheitsbezogene Angabe zugelassen. Wo Sie auf MSM-Produkten dennoch eine Wirkaussage lesen, gehört sie zu einem zugesetzten Nährstoff.
Was gut dazu passt
Häufig wird MSM zusammen mit Vitamin C eingenommen, das zu einer normalen Kollagenbildung für die normale Funktion von Knorpel, Knochen und Haut beiträgt. Wer beides in einem Produkt möchte, findet es im MSM 2000 Plus Acerola. Ebenfalls schwefelhaltig ist unser NAC aus Fermentation.
DOSIERUNG
Verzehrempfehlung
Täglich zwei Kapseln unzerkaut mit je etwa 200 ml Wasser einnehmen. Wer einen empfindlichen Magen hat, nimmt sie zu einer Mahlzeit; ansonsten sind vormittags und nachmittags zwischen den Mahlzeiten die üblichen Zeitpunkte. Am späten Abend ist MSM weniger zu empfehlen – manche empfinden es als aktivierend und schlafen schlechter ein.
Langsam beginnen
Wer zum ersten Mal MSM nimmt, startet mit einer Kapsel täglich und geht nach etwa einer Woche auf zwei. Der Grund ist Erfahrungswissen, kein Sicherheitshinweis: Ein abrupter Einstieg mit der vollen Menge wird von manchen im Verdauungstrakt gespürt, ein schrittweiser praktisch nie.
Ausreichend trinken
Was der Körper an Schwefelverbindungen nicht verwertet, scheidet er über die Nieren aus. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr über den Tag gehört deshalb dazu – nicht nur zur Kapsel selbst.
In Wochen denken, nicht in Tagen
MSM wird traditionell über mehrere Wochen bis Monate eingenommen. Strukturproteine wie Keratin und Kollagen erneuern sich langsam – bei Fingernägeln dauert ein vollständiger Durchgang etwa ein halbes Jahr. Wer nach zwei Wochen bilanziert, bilanziert zu früh.
Lagerung
Kühl und trocken lagern, vor direktem Sonnenlicht und Hitze schützen. MSM zieht Feuchtigkeit an und kann bei offener Lagerung verklumpen – die Flasche deshalb nach jeder Entnahme fest verschließen. Im Braunglas und geschlossen ist es über die gesamte Haltbarkeit stabil.
Zu beachten
Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge nicht überschreiten.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.
Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.
Bei regelmäßiger Einnahme von Medikamenten vor Gebrauch ärztlichen Rat einholen.
Welches MSM passt zu mir?
Wir führen zwei Varianten, die sich in Menge und Darreichungsform unterscheiden.
MSM 1600 als Kapsel: die pure Variante mit genau zwei Zutaten und ohne Presshilfsstoffe.
MSM 2000 Plus Acerola: die höhere Menge als Tablette, ergänzt um natürliches Vitamin C aus Acerolakirschen.
Inhalt
Nahrungsergänzungsmittel mit MSM (Methylsulfonylmethan).
Nährwerte
pro Tagesdosis
NRV
MSM (Methylsulfonylmethan)
1.600 mg
***
* 2 Kapseln ** Prozentsatz der Nährstoffbezugswerte gem. Verordnung VO (EU) Nr. 1169/2011 (LMIV) *** Keine Nährstoffbezugswerte bekannt
Verzehrempfehlung: Einmal täglich 2 Kapseln unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen.
Wichtige Hinweise: Nahrungsergänzungsmittel dürfen nicht als Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise verwendet werden. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Nicht für Kinder, Schwangere und Stillende geeignet. Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern.
QUALITÄT
Darauf haben wir geachtet
Bei einem Reinstoff wie MSM entscheidet nicht die Rezeptur über die Qualität. Es gibt keine Wirkstoffkombination, die man klug zusammenstellen könnte, und keinen Extrakt, den man höher ziehen kann. Was bleibt, sind zwei Fragen: Wie sauber ist der Rohstoff, und was kommt außer ihm noch in die Kapsel.
Auf die zweite Frage lautet die Antwort hier: nichts. Das Produkt besteht aus dem Methylsulfonylmethan und der Kapselhülle. Der Verzicht auf Rieselhilfen ist dabei keine Kleinigkeit für die Produktion – Pulver ohne Trennmittel neigt dazu, in der Abfüllmaschine zu verkleben, was den Durchsatz senkt und häufigere Reinigung nötig macht. Technisch erforderlich sind sie bei einem Stoff, der die Kapsel ohnehin füllt, aber nicht.
Unsere Standards
Abfüllung und Verkapselung in Deutschland nach HACCP und GMP
Verpackung in lichtgeschütztem Braunglas statt Kunststoff, ohne Weichmacher
Kapselhülle aus pflanzlicher Cellulose statt Gelatine
Ohne Magnesiumstearat, Siliciumdioxid und andere Rieselhilfen
Ohne Farbstoffe, Titandioxid und künstliche Aromen
Ohne zugesetzten Zucker und Süßungsmittel
Vollständige Deklaration jeder Zutat mit Menge, auch ohne Kennzeichnungspflicht
Vegan, glutenfrei, laktosefrei und sojafrei
Warum Braunglas
Kunststoffdosen sind leichter, billiger im Versand und bruchsicher – wir verwenden sie trotzdem nicht. Braunglas hält Licht ab, ist geschmacksneutral und gibt weder Weichmacher noch andere Stoffe an den Inhalt ab, auch nicht über Monate der Lagerung.
Dazu kommt ein praktischer Vorteil, den man leicht übersieht: Das Glas lässt sich weiterverwenden. Das Etikett löst sich nach etwa fünf Minuten in heißem Wasser ab, Klebstoffreste lassen sich mit etwas Spülmittel abreiben. Danach ist es ein sauberes Vorratsglas für Gewürze, Tee oder Saatgut.
Herstellung und Verpackung
Abgefüllt und verkapselt wird in Deutschland nach den Grundsätzen der Lebensmittelsicherheit (HACCP) und der guten Herstellungspraxis (GMP). Die Versandkartons bestehen aus recycelbarem Material, die Polsterung ist plastikfrei.
Gute Gründe für Revigena
Sorgfältig ausgewählte Rohstoffe
Schonende Verarbeitung
Unabhängige Qualitätsprüfungen
Frei von unnötigen Zusätzen
Verantwortung & Nachhaltigkeit
Made with care
Gute Gründe für Revigena
Sorgfältig ausgewählte Rohstoffe
Schonende Verarbeitung
Unabhängige Qualitätsprüfungen
Frei von unnötigen Zusätzen
Verantwortung & Nachhaltigkeit
Made with care
Was Revigena auszeichnet?
Revigena - ausgewählt, ehrlich, nachvollziehbar
Qualität, die man versteht
Einfach gute Produkte
Verantwortung von Anfang an
Für den Alltag gemacht
Bewusst entwickelt
Erfahren Sie mehr in unseren FAQ
Sind die Revigena-Nahrungsergänzungsmittel vegan?
Ja, all unsere Nahrungsergänzungsmittel sind pflanzlich und vegan, mit hoher Bioverfügbarkeit und optimaler Aufnahme.
Wie finde ich heraus, welches Supplement für mich geeignet ist?
Unsere Produktbeschreibungen bieten detaillierte Informationen zu den Vorteilen jedes Supplements. Alternativ können Sie einen Gesundheitsberater für individuelle Empfehlungen konsultieren.
Sind die Inhaltsstoffe biologisch?
Viele unserer Nahrungsergänzungsmittel werden aus biologischen Rohstoffen hergestellt, um natürliche, hochwertige Inhaltsstoffe für bessere Gesundheitsergebnisse zu gewährleisten.
Kann ich mehrere Nahrungsergänzungsmittel gleichzeitig einnehmen?
Ja, die meisten unserer Nahrungsergänzungsmittel können kombiniert werden. Es ist jedoch ratsam, dies mit einem Gesundheitsberater abzuklären, um sicherzustellen, dass sie Ihren spezifischen Bedürfnissen entsprechen.