1.500 mg Granatapfel-Extrakt – davon 600 mg Ellagsäure
Drei Kapseln liefern 1.500 mg Extrakt mit einem Ellagsäuregehalt von 40 Prozent.
Was der Leitstoffgehalt bedeutet
Granatapfel-Extrakte werden auf sehr unterschiedliche Werte gezogen – von wenigen Prozent bis über vierzig. Die Extraktmenge auf der Packung sagt deshalb wenig aus, solange der Gehalt fehlt.
Aus der Schale, nicht aus dem Saft
Die Ellagtannine des Granatapfels sitzen überwiegend in der ledrigen Schale und in den weißen Trennwänden zwischen den Kammern – also genau in den Teilen, die beim Essen weggeworfen werden. Der Saft enthält davon nur einen Bruchteil.
Das ist auch der Grund für den bitteren, zusammenziehenden Geschmack dieser Pflanzenteile: Gerbstoffe schmecken so. Für einen Extrakt sind sie der eigentliche Rohstoff.
Was Ellagsäure ist
Ellagsäure gehört zu den Polyphenolen. In der Frucht liegt sie überwiegend gebunden vor, als Bestandteil größerer Moleküle – der bekannteste davon heißt Punicalagin, benannt nach dem botanischen Namen des Granatapfels, Punica granatum.
Im Verdauungstrakt werden diese Ellagtannine aufgespalten, wobei Ellagsäure frei wird. Standardisiert wird deshalb auf diesen gemeinsamen Grundbaustein.
Zwei Zutaten, sonst nichts
Granatapfel-Extrakt und eine Kapselhülle aus pflanzlicher Cellulose. Nicht enthalten sind damit:
Magnesiumstearat und andere Trennmittel
Siliciumdioxid als Rieselhilfe
Füllstoffe wie Cellulose, Reismehl oder Maltodextrin
Fruchtsaftpulver als günstiger Streckstoff
Farbstoffe, Titandioxid und Überzugsmittel
Zucker, Süßungsmittel und Aromen
Gelatine – die Hülle ist rein pflanzlich
Warum drei Kapseln
1.500 mg Extrakt sind viel Volumen. In eine Kapsel passen rund 500 mg Pulver – ohne Füllstoffe ergibt das drei Stück.
Als Saft wäre dieselbe Menge Ellagsäure nicht zu erreichen: Sie sitzt in der Schale, die beim Pressen zurückbleibt.
WISSENSWERTES
Warum die weißen Häutchen so pelzig schmecken
Jeder, der schon einmal einen Granatapfel zerlegt hat, kennt das: Erwischt man beim Auslösen ein Stück der weißen Trennwand, wird der Mund sofort trocken und rau.
Dahinter stecken Gerbstoffe. Sie verbinden sich mit den Eiweißen im Speichel, der dadurch seine Gleitfähigkeit verliert – und genau das spürt man auf der Zunge. Dasselbe passiert bei jungem Rotwein, bei sehr starkem schwarzem Tee und bei unreifen Kakis.
Übrigens: Weil Gerbstoffe Eiweiß binden, wurden sie früher zum Gerben von Leder verwendet. Daher der Name.
Die Pflanze schützt damit ihre unreifen Früchte
Für den Granatapfel haben diese Bitterstoffe einen Zweck: Sie halten Tiere davon ab, die Frucht aufzureißen, bevor die Samen reif sind. Deshalb sitzen sie in der harten Schale und in den Trennwänden – und nicht in den saftigen Kernen, die ja gefressen werden sollen.
Daraus folgt etwas, das viele überrascht: Wer den Granatapfel isst, bekommt kaum etwas davon ab. Wer ihn presst, auch nicht – die Stoffe bleiben im Trester zurück. Für einen Extrakt ist genau dieser Rest der Rohstoff.
Was Punicalagin ist
Die Ellagsäure liegt in der Frucht nicht einzeln vor, sondern eingebaut in größere Moleküle. Das bekannteste davon heißt Punicalagin und kommt in nennenswerter Menge nur im Granatapfel vor – der Name ist von der Frucht abgeleitet.
Im Verdauungstrakt werden diese Moleküle zerlegt, und dabei wird die Ellagsäure frei. Weil sie in allen davon steckt, ist sie die Größe, auf die ein Extrakt eingestellt wird.
Was Ihre Darmbakterien daraus machen
Der interessantere Teil passiert danach. Nur ein kleiner Anteil der Ellagsäure wird direkt aufgenommen – der Rest wandert weiter in den Dickdarm. Dort bauen ihn bestimmte Bakterien zu Stoffen um, die Urolithine heißen.
Wie gut das klappt, hängt davon ab, welche Bakterien jemand mitbringt. Manche Menschen bilden reichlich Urolithine, andere fast keine. Ansehen kann man das niemandem – und es kann sich mit der Ernährung verändern. Die Forschung ist hier noch mitten drin.
Fünftausend Jahre Kulturgeschichte
Der Granatapfel gehört zu den ersten Früchten, die Menschen angebaut haben. Sein lateinischer Name Punica granatum verweist auf die Punier, über die er nach Rom kam, und auf die vielen Kerne. Aus derselben Wurzel stammt übrigens das Wort Granate – benannt nach der Form.
Und botanisch ist er gar kein Apfel, sondern eine Beere mit sehr fester Schale.
Was gut dazu passt
Wenn Sie Gerbstoffe aus einer zweiten Quelle möchten: Unser OPC stammt aus Traubenkernen – also ebenfalls aus dem Teil der Frucht, der bei der Kelterung übrig bleibt.
DOSIERUNG
Verzehrempfehlung
Täglich drei Kapseln mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen – zusammen oder über den Tag verteilt.
Nüchtern oder zur Mahlzeit
Gerbstoffe binden Eiweiß – dieselbe Eigenschaft, die den zusammenziehenden Eindruck im Mund erzeugt. Mit einer eiweißreichen Mahlzeit im Magen bindet ein Teil davon an Nahrungsproteine. Üblich ist deshalb die Einnahme zwischen den Mahlzeiten.
Abstand zu Eisenpräparaten
Gerbstoffe können die Eisenaufnahme hemmen – aus demselben Grund, aus dem schwarzer Tee zum Essen bei Eisenmangel ungünstig ist. Ein bis zwei Stunden Abstand zu eisenhaltigen Präparaten genügen.
Bei Medikamenten vorher abklären
Granatapfel kann Enzyme beeinflussen, über die der Körper Arzneimittel abbaut – ähnlich wie es von der Grapefruit bekannt ist. Bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme gehört die Anwendung deshalb vorher ärztlich abgeklärt.
Regelmäßig statt gelegentlich
Polyphenole werden nicht gespeichert. Der Körper scheidet sie innerhalb von Stunden wieder aus, weshalb eine gleichmäßige Zufuhr sinnvoller ist als hohe Einzelmengen in großen Abständen.
Lagerung
Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Polyphenole sind licht- und sauerstoffempfindlich – die Flasche deshalb nach jeder Entnahme fest verschließen.
Zu beachten
Bei regelmäßiger Einnahme von Medikamenten vorher ärztlich abklären.
Nicht geeignet für Schwangere, Stillende und Kinder.
Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge nicht überschreiten.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.
Passt gut dazu
OPC Forte 800 mg: ein Traubenkernextrakt mit 408 mg OPC.
Quercetin 500 mg: ein Flavonoid aus den Blütenknospen des Schnurbaums.
Vitamin C gepuffert: säurefrei als Calciumascorbat, gut zur selben Zeit einzunehmen.
Inhalt
Nahrungsergänzungsmittel mit Granatapfel-Extrakt.
Nährwerte
pro Tagesdosis*
NRV**
Granatapfel-Extrakt
1.500 mg
***
davon Ellagsäure
600 mg
***
* 3 Kapseln ** Prozentsatz der Nährstoffbezugswerte gem. Verordnung VO (EU) Nr. 1169/2011 (LMIV) *** Keine Nährstoffbezugswerte bekannt.
Zutaten: Granatapfel-Extrakt (standardisiert auf 40 % Ellagsäure), Kapselhülle: Hydroxypropylmethylcellulose.
Darreichungsform: Kapseln
Inhalt: 120 Kapseln – Reichweite 40 Tage
Verzehrempfehlung: Täglich 3 Kapseln mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen.
Wichtige Hinweise: Nahrungsergänzungsmittel dürfen nicht als Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise verwendet werden. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Bei Einnahme von Medikamenten vor Gebrauch ärztlichen Rat einholen. Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.
QUALITÄT
Darauf haben wir geachtet
Bei einem Fruchtextrakt fällt die wichtigste Entscheidung, bevor überhaupt extrahiert wird: Welcher Teil der Frucht kommt in den Kessel? Beim Granatapfel gibt es zwei Möglichkeiten, und sie führen zu völlig verschiedenen Produkten.
Der bequeme Weg ist das Fruchtfleisch. Es fällt bei der Saftherstellung ohnehin an, lässt sich sprühtrocknen und ergibt ein hübsch rotes Pulver, das gut schmeckt und den Namen der Frucht tragen darf. Nur enthält es fast nichts von dem, wegen dem man ein Granatapfelprodukt kauft.
Der andere Weg ist die Schale. Die ist hart, muss zerkleinert und mehrfach ausgezogen werden, und was am Ende herauskommt, schmeckt so bitter, dass es nur in einer Kapsel funktioniert. Dafür sitzen dort die Gerbstoffe.
Dazu kommt eine Eigenheit beim Abfüllen. Polyphenolpulver zieht Feuchtigkeit und backt zusammen. Ein wenig Siliciumdioxid würde das lösen und die Anlage schneller laufen lassen – wir verzichten darauf und nehmen langsamere Maschinen in Kauf.
Unsere Standards
Abfüllung und Verkapselung in Deutschland nach HACCP und GMP
Extrakt aus den gerbstoffreichen Teilen statt aus Fruchtsaftpulver
600 mg Ellagsäure aus 1.500 mg Extrakt, auf dem Etikett ausgewiesen
Braunglas statt Kunststoff, ohne Weichmacher
Kapselhülle aus pflanzlicher Cellulose statt Gelatine
Ohne Magnesiumstearat, Siliciumdioxid und Füllstoffe
Ohne Farbstoffe, Titandioxid, Zucker und Süßungsmittel
Vegan, glutenfrei, laktosefrei und sojafrei
Warum Braunglas
Polyphenole reagieren mit Sauerstoff – es ist dieselbe Reaktion, die einen aufgeschnittenen Apfel braun werden lässt. Licht beschleunigt sie noch. Braunglas hält es ab, schließt dichter als eine Kunststoffdose und gibt keine Weichmacher an den Inhalt ab.
Und es ist zu schade zum Wegwerfen: Das Etikett löst sich nach etwa fünf Minuten in heißem Wasser, Klebstoffreste gehen mit etwas Spülmittel ab. Danach haben Sie ein Vorratsglas.
Herstellung und Verpackung
Abgefüllt und verkapselt in Deutschland nach den Grundsätzen der Lebensmittelsicherheit (HACCP) und der guten Herstellungspraxis (GMP). Die Versandkartons sind recycelbar, die Polsterung ist plastikfrei.
Gute Gründe für Revigena
Sorgfältig ausgewählte Rohstoffe
Schonende Verarbeitung
Unabhängige Qualitätsprüfungen
Frei von unnötigen Zusätzen
Verantwortung & Nachhaltigkeit
Made with care
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Sind die Revigena-Nahrungsergänzungsmittel vegan?
Ja, all unsere Nahrungsergänzungsmittel sind pflanzlich und vegan, mit hoher Bioverfügbarkeit und optimaler Aufnahme.
Wie finde ich heraus, welches Supplement für mich geeignet ist?
Unsere Produktbeschreibungen bieten detaillierte Informationen zu den Vorteilen jedes Supplements. Alternativ können Sie einen Gesundheitsberater für individuelle Empfehlungen konsultieren.
Sind die Inhaltsstoffe biologisch?
Viele unserer Nahrungsergänzungsmittel werden aus biologischen Rohstoffen hergestellt, um natürliche, hochwertige Inhaltsstoffe für bessere Gesundheitsergebnisse zu gewährleisten.
Kann ich mehrere Nahrungsergänzungsmittel gleichzeitig einnehmen?
Ja, die meisten unserer Nahrungsergänzungsmittel können kombiniert werden. Es ist jedoch ratsam, dies mit einem Gesundheitsberater abzuklären, um sicherzustellen, dass sie Ihren spezifischen Bedürfnissen entsprechen.
Top: Traumhafter Zellschutz mit 600 mg reiner Ellagsäure aus der Schale - 5 Sterne
Schon nach vier Wochen täglicher Einnahme habe ich gemerkt, wie mein Herz-Kreislauf-System spürbar entlastet wurde. Das Gefühl von schwerem Kreislauf bei Wetterumschwüngen hat sich in vitale Leichtigkeit und Ausdauer verwandelt. Ein rundum gelungenes Gesamtpaket, das jeden einzelnen Cent wert ist.
N
Nils Günzel
Rundum zufrieden
Nach wenigen Wochen schon spürbar elastischere Gefäße.
A
Alisa Häfner
Top: Endlich kein Fehlkauf mehr bei Granatapfel-Supplements - Sehr zufrieden
Endlich mal ein Granatapfel-Präparat im echten Braunglas mit 600 mg reiner Ellagsäure und nur 2 Zutaten ohne Füllstoffe! Das Gefühl von schwerem Kreislauf bei Wetterumschwüngen hat sich in vitale Leichtigkeit und Ausdauer verwandelt. Ich werde das Glas definitiv nach zwei Monaten direkt wieder nachbestellen – meine Lebensqualität ist so viel höher.
U
Ute Kästner
Klasse: Kein Saftzucker mehr und kein Völlegefühl - Klare Empfehlung
Die Kapseln sind angenehm einzunehmen, vollkommen geschmacksneutral und super bekömmlich mit einem Glas Wasser. Meine Haut wirkt praller und widerstandsfähiger gegen Umweltstress – Kollagenschutz von innen. Echter Gefäßschutz, Anti-Aging und Vitalität, die man jeden Tag im Körper spürt.
M
Maja Hennig
Empfehlung: Beste Entscheidung für meine Herz-Kreislauf-Gesundheit für jeden Tag
Die Kapseln sind angenehm einzunehmen, vollkommen geschmacksneutral und super bekömmlich mit einem Glas Wasser. Das Gefühl von schwerem Kreislauf bei Wetterumschwüngen hat sich in vitale Leichtigkeit und Ausdauer verwandelt. Vielen Dank an Revigena für diese durchdachte, reine und hocheffektive Ellagsäure-Rezeptur!